SFS wird von Bosch mit dem «Global Supplier Award» ausgezeichnet

News – 24. August 2021

Mit der Auszeichnung «Global Supplier Award» würdigt die Bosch-Gruppe Lieferanten weltweit für eine herausragende Leistung bei der Herstellung und Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen. SFS wurde in der Kategorie «Direkter Einkauf – Mobility Solutions» ausgezeichnet und gehört damit zu den 46 Prämierten und gleichzeitig besten der insgesamt rund 23'000 Lieferanten von Bosch.

SFS positioniert sich seit Jahren erfolgreich als Entwicklungspartner für Kunden der Automobilindustrie. Innovationstreiber sind die Trends zu mehr Komfort, verbesserter Sicherheit und steigender Effizienz sowie übergeordnet zum autonomen Fahren. Für Bosch, ein langjähriger und wichtiger Kunde der SFS Group, entwickelt, produziert und liefert das Unternehmen einbaufertige Komponenten und Baugruppen für unterschiedliche Mobility Solutions wie etwa im Bereich sicherheitsrelevanter Bremssysteme und aktiver Insassenschutz.

Globale Produktionsplattform beliefert Kunden lokal
SFS wurde mit ihrer herausragenden Leistung als einer der zuverlässigsten Lieferanten von Bosch gewürdigt. Die stetige Bereitschaft, Innovationen und Weiterentwicklungen voranzutreiben sowie die lokale Belieferung durch die globale Produktionsplattform haben ebenfalls zum Erhalt dieser Auszeichnung beigetragen.

Award als Ausdruck für partnerschaftliche Zusammenarbeit
Bereits zum 17. Mal prämierte die Bosch-Gruppe ihre 46 besten Lieferanten aus über 23'000 Dienstleistern. Die begehrten Awards wurden in insgesamt vier Kategorien vergeben. SFS hat ihre Auszeichnung in der Kategorie «Direkter Einkauf – Mobility Solutions» mit Stolz und als Ausdruck für die verlässliche, langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit entgegengenommen. Bereits heute arbeiten die Experten von SFS an innovativen Lösungen für zukünftige Projekte, um an diese Erfolgsstory anzuknüpfen.

SFS mit deutlicher Umsatz- und Gewinnsteigerung im 1H 2021

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR – 20. Juli 2021

Getragen von einem dynamischen Marktumfeld konnte die SFS Group ein starkes Halbjahresergebnis erarbeiten. Weil SFS während der Pandemie auf beschäftigungsbedingte Entlassungen weitgehend verzichtete, konnten die Kapazitäten rasch wieder hochgefahren werden. SFS war deshalb in der Lage, schnell und flexibel auf die erhöhte Nachfrage ihrer Kunden zu reagieren. Unverändert bestehen blieb der Fokus auf den Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden. Im ersten Semester wurde ein Umsatz von CHF 957.8 Mio. erzielt, was einem Wachstum von 23.8% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Die EBIT-Marge lag bei 17.1%. Damit geht SFS gestärkt aus dieser Krise hervor.

Die Erholung des Marktumfelds, welche sich ab dem dritten Quartal 2020 abzeichnete, setzte sich im ersten Halbjahr 2021 unverändert fort. An der guten Nachfrage in fast allen Endmärkten und Regionen konnten alle drei Segmente partizipieren, wobei einige Geschäftsbereiche die Erwartungen deutlich übertrafen.

Umsatzanteil nach Endmärkten
in Mio. CHF 1. Halbjahr 2021
Anteil
1. Halbjahr 2020
Anteil
Wachstum Wachstum organisch
Automobilindustrie 225.6
23.6%
149.8
19.4%

50.6%

45.7%
Bauindustrie 314.9
32.9%
255.9
33.1%

23.0%

23.4%
Elektro- und Elektronikindustrie 170.8
17.8%
137.5
17.8%

24.2%

28.7%
Medizinaltechnik 68.1
7.1%
66.8
8.6%

2.0%

7.1%
Übrige Industrien 178.4
18.6%
163.7
21.1%

9.0%

6.1%

Die langfristig aufgesetzte «Local-for-Local»-Strategie der SFS Group sowie die Entscheidung, die Produktionskapazitäten im Verlauf der COVID-19-Pandemie fast ausschliesslich durch vorübergehende Massnahmen anzupassen, haben sich als richtig erwiesen. Dank der Nutzung der Instrumente zur temporären Kapazitätsreduktion im Geschäftsjahr 2020 konnten die Arbeitsplätze, das Know-how und die Produktionsmöglichkeiten erhalten werden. Dies ermöglichte es, rasch auf die Erholung der Nachfrage zu reagieren und damit vom wirtschaftlichen Umfeld zu profitieren. Die Kurzarbeit konnte in der Berichtsperiode in allen Bereichen ausser Aircraft beendet werden.

In diesem Marktumfeld erzielte SFS einen Bruttoumsatz für das erste Semester 2021 von CHF 957.8 Mio., was einem Wachstum gegenüber der Vorjahresperiode von 23.8% entspricht. Währungseffekte bremsten die Umsatzentwicklung mit –1.2%. Erwähnenswert ist der Vergleich zum ersten Semester 2019 vor der Corona-Pandemie: Hier konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2021 organisch um 10.1% gesteigert werden. Dabei haben sich ungünstige Währungseffekte und Akquisitionseffekte gegenseitig neutralisiert.

Einflussfaktoren in Mio. CHF Wachstum
Bruttoumsatz 1. Halbjahr 2020 773.7
Einfluss Währungseffekte –9.0 –1.2%
Veränderung im Konsolidierungskreis* 10.7 1.4%
Organisches Wachstum 182.4 23.6%
Bruttoumsatz 1. Halbjahr 2021 957.8 23.8%

*Truelove & Maclean, Inc (T&M, seit 1.4.2020)

Hohe Auslastung beeinflusst Profitabilität positiv
Die dynamische Marktnachfrage führte zu einer hohen Kapazitätsauslastung, welche die Profitabilität positiv beeinflusste. Die EBIT-Marge lag im ersten Semester 2021 bei 17.1%. Dies entspricht einer Steigerung um 7.9 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode. Der Konzerngewinn liegt bei CHF 134.1 Mio. Unterstützt wurde diese Entwicklung von einem umsichtigen Kostenmanagement und der Weitergabe der erhöhten Rohmaterial- und Transportpreise in der Wertschöpfungskette. Die Innovationsprogramme und Investitionen zur Realisierung von Wachstumsprojekten wurden in der Berichtsperiode unverändert fortgeführt. Die gesamten Investitionen lagen im ersten Halbjahr bei CHF 46.9 Mio., was 4.9% des Umsatzes entspricht (Vorjahresperiode: 7.3%).

Segment Engineered Components (EC)
Von starken Nachholeffekten geprägt

Das Segment Engineered Components profitierte auf breiter Front von einer hohen Nachfrage, welche in den meisten Endmärkten über den Erwartungen lag. Besonders ausgeprägt war die positive Entwicklung in den Divisionen Automotive und Electronics. Das Segment erzielte ein organisches Wachstum von 29.1% gegenüber dem ersten Semester 2020. Die aufgrund des guten Eingangs an Wachstumsprojekten im Vorjahr gestarteten Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten an den Standorten in Hallau (Schweiz) und Heerbrugg (Schweiz) verliefen planmässig und die zusätzlichen Räumlich-keiten werden im Verlauf des Jahres (Hallau) respektive im 2022 (Heerbrugg) bezogen. Um auch weiterhin ausreichend Kapazität zur Umsetzung von Kundenprojekten in Asien bereitstellen zu können, plant SFS für das Werk in Nantong (China) derzeit einen Ausbau der Produktionskapazität. Die Produktionsfläche wird durch die Erweiterung um ca. 70% erhöht. Der Ausbau wird im ersten Quartal 2022 beginnen und nach 18 Monaten Bauzeit bezugsbereit sein. Begünstigt durch die starke Nachfrage und die damit einhergehende hohe Kapazitätsauslastung realisierte das Segment im ersten Semester 2021 eine EBIT-Marge von 18.7%, was einer Steigerung um 9.6 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.

Segment Fastening Systems (FS)
Dynamisches Marktumfeld genutzt

Den beiden Divisionen des Segments Fastening Systems gelang es, das ausserordentlich dynamische Marktumfeld und die Nachholeffekte zu nutzen. Die grosse Nachfrage in der Bauindustrie führte jedoch zu Lieferengpässen und Kostensteigerungen entlang der gesamten Lieferkette. In einem ähnlich herausfordernden Umfeld operierte die Division Riveting. Die Division profitierte nicht nur von den Nachholeffekten in der Automobilindustrie, sondern auch von der guten Erholung der Nachfrage bei industriellen Kunden. Im ersten Halbjahr vollzog die Division Riveting die Verlagerung des chinesischen Fertigungsstandortes von Nansha (China) nach Nantong (China), der Produktionsplattform, welche auch von anderen Divisionen genutzt wird. Der Umzug ermöglicht der Division, von den etablierten Produktions- und Verwaltungsprozessen in Nantong zu profitieren und damit Effizienzsteigerungen zu erzielen. Insgesamt lag der Segmentumsatz bei CHF 293.1 Mio., was gegenüber der Vorjahresperiode einem Wachstum von 25.3% entspricht. Dank der hohen Kapazitätsauslastung und der umfassenden Massnahmen der Vorjahre zur Leistungssteigerung konnte eine EBIT-Marge von 17.7% erzielt werden (Vorjahresperiode: 9.5%).

Segment Distribution & Logistics (D&L)
Positive Entwicklung fortgesetzt

Die gute Marktnachfrage, von der das Segment Distribution & Logistics bereits im Vorjahr profitierte, hielt auch im ersten Halbjahr 2021 an. Unverändert positiv entwickelte sich die Nachfrage aus der Bauindustrie. Zusammen mit der sich insgesamt erholenden Geschäftsentwicklung der Schweizer Industriekunden ermöglichte dies dem Segment ein Umsatzwachstum über alle Produktgruppen hinweg. Die Umsätze bei den Detailhandelskunden, die primär die privaten Endkunden bedienen, zeigten eine stabile Entwicklung. Auch die Absätze über das schweizweite Netzwerk von 29 Fachgeschäften (Handwerk-Stadt-Filialen) erholten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode wieder. Im ersten Semester 2020 waren diese Filialen teilweise von angeordneten Betriebsschliessungen betroffen.

Das Segment erzielte einen Umsatz von insgesamt CHF 172.6 Mio., der sich gegenüber der Vorjahresperiode um 8.1% erhöhte. Der EBIT lag bei CHF 16.2 Mio., was einer EBIT-Marge von 9.2% entspricht (Vorjahresperiode: 8.9%).

Umsatzentwicklung nach Segment
in Mio. CHF 1. Halbjahr 2021
Anteil
1. Halbjahr 2020
Anteil
Wachstum Wachstum organisch
Engineered Components 492.1
51.4%
380.1
49.1%

29.5%

29.1%
Fastening Systems 293.1
30.6%
234.0
30.2%

25.3%

25.5%
Distribution & Logistics 172.6
18.0%
159.6
20.6%

8.1%

7.8%

Prioritäten im Bereich Nachhaltigkeit konsequent weiterverfolgt
Anfang Juni publizierte SFS den Sustainability Report 2020 gemäss den international gültigen Richtlinien der GRI-Standards (Option «Kern»). Für die Zukunft werden ambitionierte Zielsetzungen wie die Reduktion der CO2-Emissionen von über 90% bis 2030 angestrebt und eine Roadmap dazu ausgearbeitet. Die Anzahl an Berufsunfällen konnte in der Berichtsperiode um weitere –13.3% gesenkt werden, womit SFS dem mittelfristigen Ziel, diese bis 2025 – im Vergleich zu 2019 – zu halbieren, näher kommt. Das Ziel, 5–7% der gesamten Belegschaft in einer dualen Bildungsaktivität zu engagieren, konnte auch 2020 wieder erreicht werden.

Ausblick: Erwartungen dank dynamischer Geschäftsentwicklung erhöht
Unter der Annahme einer anhaltend günstigen Geschäftsentwicklung auch im zweiten Semester, erwartet SFS für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund CHF 1.9 Mrd. und eine EBIT-Marge von ca. 15%. Dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum seit 2019 von ca. 5% und liegt im Rahmen der mittelfristig kommunizierten Wachstumsziele. Aufgrund der andauernden COVID-19-Pandemie ist der Ausblick auf das Gesamtjahr 2021 weiterhin mit Unsicherheiten und Risiken behaftet. Der Fokus des Managements auf den Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden, die Sicherstellung der Lieferfähigkeit und die Weiterverfolgung der Investitions- und Innovationsprojekte wird unverändert Priorität haben.

Link zum Halbjahresbericht 2021

SFS erweitert Produktionsplattform in China und schafft Basis für zukünftiges Wachstum

News – 8. Juli 2021

Die SFS Group baut ihre Produktionsplattform in Nantong (China) aus, um ausreichende Kapazitäten für zukünftiges Wachstum bereitstellen zu können. Die Nutzfläche wird um ca. 70% auf insgesamt 130.000m² erweitert. Die Gesamtinvestition beträgt rund 32 Mio. CHF. Der Ausbau soll im Herbst 2023 bezugsbereit sein.

Die Produktionsplattform in Nantong (China), nördlich von Shanghai, ist der zweitgrösste Standort der SFS Group und Basis für die Geschäftsaktivitäten in China. Der 2018 erbaute Standort vereint erstmals alle SFS Kerntechnologien – inklusive Kaltumformung, Stanzen, Zerspanung oder umfangreiche Oberflächenbehandlungen – unter einem Dach. Die Präsenz mehrerer SFS Divisionen in Nantong erleichtert den Know-how- und Technologietransfer und hilft, Skaleneffekte zu erzielen.

Hohe Auslastung erreicht
Früher als erwartet zeigen die aktuellen Produktions- und Lagerkapazitäten im Werk Nantong eine hohe Auslastung. Das anhaltende Wachstum der Division Electronics in den Bereichen Mobile Devices und Lifestyle-Electronics sowie die steigende Nachfrage anderer Divisionen nach Produktionskapazitäten, z.B. von der Division Automotive, sind die wesentlichen Treiber dieser Entwicklung. Die Verlagerung des Produktionsstandortes der Division Riveting von Nansha (China) nach Nantong im ersten Halbjahr 2021 hat diesen Trend zusätzlich beschleunigt. Der Standort in Nansha wurde im Anschluss an den Umzug verkauft.

Erweiterung wird bis 2023 fertiggestellt
Die Nutzfläche wird um ca. 70% (53.000m²) auf insgesamt 130.000m² erweitert. Die Bauarbeiten werden im ersten Quartal 2022 beginnen und innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen sein. Der Bezug der Erweiterung wird im Herbst 2023 erwartet. Das Projekt beinhaltet auch den Kauf zusätzlicher Landreserven für einen weiteren Ausbau. Die Gesamtinvestitionskosten für Grundstück und Bau der Gebäude betragen rund 32 Mio. CHF.

Dank dieser Erweiterung wird SFS ihre Wettbewerbsposition weiter stärken und in der Lage sein, ausreichende Kapazitäten bereitzustellen, um mit lokalen Kunden attraktive Projekte und zukünftiges Wachstum in China zu realisieren.

SFS erweitert Leistungsangebot für Befestigungslösungen in Dänemark

News – 17. Juni 2021

SFS übernimmt mit Jevith A/S einen führenden Anbieter von Befestigunslösungen für hochwertige Gebäudehüllen in Dänemark. Mit dieser Akquisition erweitert SFS den Marktzugang in die nordeuropäische Baubranche.

Jevith A/S wurde 2001 gegründet und beliefert vorrangig die dänische Baubranche mit hochwertigen Befestigungslösungen für Gebäudehüllen. Dank ihrer hohen Technologie- und Anwendungskompetenz sowie den ausgeprägten Serviceleistungen hat sich Jevith A/S eine starke Marktposition in Dänemark erarbeitet.

Mit der Übernahme des Unternehmens per 1. Juli 2021 erhält SFS den Zugang zu Kunden aus der dänischen Bauindustrie und stärkt damit die Position der Division Construction im Hinblick auf zukünftiges Wachstum sowie als Spezialist für Befestigungslösungen in der Gebäudehülle. Die Kunden von Jevith A/S profitieren ihrerseits durch das ergänzende SFS Sortiment. 2020 erzielte das Unternehmen mit rund 10 Mitarbeitenden einen Umsatz von knapp 5 Millionen Euro.

Jevith A/S agiert zukünftig als Teil der Division Construction innerhalb des Segments Fastening Systems. Das Unternehmen wird durch das bestehende Management weitergeführt, wodurch die Kontinuität gesichert ist.

SFS Group erhöht ihre Erwartungen für 2021

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR – 10. Juni 2021

Im laufenden Geschäftsjahr hat sich die anhaltend hohe Nachfrage fortgesetzt, welche bereits seit dem dritten Quartal 2020 zu beobachten war. Die Nachfrageentwicklung ist breit abgestützt und hat sich im laufenden Jahr in verschiedenen Bereichen verstärkt. Infolge der resultierenden guten Auslastung entwickelt sich die Ertragskraft deutlich positiv. Vor dem Hintergrund und der Annahme einer anhaltend dynamischen Entwicklung auch im zweiten Semester, erwartet die SFS Group für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund CHF 1.9 Mia. und eine EBIT-Marge von ca. 15%.

Die anhaltend hohe Nachfrage war seit dem dritten Quartal 2020 zu beobachten und hat sich im laufenden Geschäftsjahr fortgesetzt. Die Nachfrageentwicklung ist in Bezug auf Märkte, Divisionen und Regionen breit abgestützt. Sie verstärkte sich in verschiedenen Bereichen und liegt über den ursprünglichen Erwartungen für 2021.

Infolge der guten Auslastung und einhergehend mit einem strikten Kostenmanagement hat sich die Ertragskraft deutlich positiv entwickelt. Der teils sehr hohe Nachfragebedarf belastet die Lieferketten erheblich was in vielen Bereichen zu Preiserhöhungen führt, welche im Markt weitergegeben werden müssen.

Unter der Annahme einer anhaltend dynamischen Entwicklung auch im zweiten Semester, erwartet SFS für das Geschäftsjahr 2021 – dank organischem Wachstum – einen Umsatz von rund CHF 1.9 Mia. bei einer EBIT-Marge von ca. 15%. Aufgrund der andauernden COVID-19-Pandemie ist der Ausblick auf des Gesamtjahr 2021 weiterhin mit Unsicherheiten und Risiken behaftet. Detaillierte Informationen zum Geschäftsgang werden im Rahmen des Halbjahresberichts 2021 am 20. Juli 2021 publiziert.

SFS strebt bis 2030 eine Emissionsreduktion um über 90% an

News – 31. Mai 2021

Trotz der grossen Herausforderungen im letzten Jahr – ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie – ist es SFS gelungen, die Prioritäten im Bereich der Nachhaltigkeit konsequent weiterzuverfolgen. Ambitionierte Zielsetzungen wie die Emissionsreduktion von über 90% bis 2030 wurden beschlossen und eine Roadmap dazu ausgearbeitet. Die Anzahl an Berufsunfällen konnte um weitere –13.3% gesenkt werden und kommt damit dem mittelfristigen Ziel, diese bis 2025 zu halbieren, näher.

Ambitionierte Ziele bei den fünf wesentlichen Themen gesetzt
Als Mitglied des UN Global Compact bekennt sich SFS zu den Sustainable Development Goals (SDGs) und priorisiert aktuell vier Ziele: SDG 4 – Hochwertige Bildung, SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und nachhaltige Produktion sowie SDG 13 – Massnahmen zum Klimaschutz. Diese Priorisierung spiegelt sich in den durch die Materialitätsanalyse von 2019 identifizierten fünf wesentlichen Themen wider: Im Berichtsjahr 2020 lag der Fokus vor allem darauf, Verbesserungen in diesen Bereichen zu erzielen und durch die Erreichung der selbst gesteckten Ziele einen wesentlichen Beitrag zu den SDGs leisten zu können.

CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) werden bis 2030 um ≥90% reduziert
Ein besonders wichtiger Meilenstein im Berichtsjahr war die Entwicklung und Verabschiedung der Roadmap mit messbaren Zielsetzungen zur Reduktion der CO2-Emissionen. Konkret bedeutet dies, dass SFS für Emissionen, die aus Quellen innerhalb des Unternehmens stammen (Scope 1), und Emissionen, die bei der Erzeugung von extern bezogener Energie entstehen (Scope 2), eine Reduktion um ≥90% bis 2030 anstrebt. Bis 2040 soll auch die Reduktion der CO2-Emissionen um ≥90% für die gesamte Lieferkette (Scope 3) erfolgen. Die Berechnung der Emissionseinsparung erfolgt in Tonnen CO2 im Verhältnis zur erarbeiteten Wertschöpfung (Deckungsbeitrag 2 in CHF).

Anzahl der Berufsunfälle um –13.3% gesenkt
Im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz konnte SFS die Anzahl an berufsbedingten Unfällen um weitere –13.3% auf insgesamt 85 Unfälle im 2020 (2019: 98) reduzieren. Das Unternehmen ist damit dem mittelfristigen Ziel – die Anzahl von Berufsunfällen bis 2025 im Vergleich zu 2019 zu halbieren – wieder ein Stück näher gekommen.

5% der Mitarbeitenden haben im 2020 an einer dualen Bildungsaktivität teilgenommen
Die duale Aus- und Weiterbildung wurde und wird bei SFS stark gefördert. Den Anspruch von 5–7% Lernenden oder Mitarbeitenden in einer dualen Bildungsaktivität konnte das Unternehmen mit 5.0% auch im 2020 wieder bestätigen (2019: 6.3%). Pandemiebedingt war es leider nicht möglich, die Bildungsaktivitäten weiter auszubauen. Diese mussten sogar teilweise eingeschränkt werden, woraus sich der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr erklären lässt.

Ausblick: Überprüfung der wesentlichen Themen im 2021
Der kontinuierliche und enge Austausch mit den Anspruchsgruppen bildet die Basis für das aktiv nach innen und aussen gelebte Leistungsversprechen «Inventing success together». In diesem Zusammenhang hinterfragt und überprüft SFS alle zwei Jahre die Relevanz ihrer wesentlichen Themen sowie deren Anordnung in der Materialitätsmatrix. Im 2021 sind entsprechend wieder umfangreiche Interviews mit den identifizierten Anspruchsgruppen geplant. Die Ergebnisse dieser Analyse werden zusammen mit der ggf. angepassten Prioritätensetzung im Sustainability Report 2021 vorgestellt.

SFS Aktionäre genehmigen alle Anträge mit grosser Mehrheit

News – 22. April 2021

Die Aktionäre haben an der 28. Generalversammlung der SFS Group AG allen Anträgen des Verwaltungsrats mit grosser Mehrheit zugestimmt und Manuela Suter als zusätzliches Verwaltungsratsmitglied gewählt. Anlässlich dieser Generalversammlung hat Volker Dostmann die Nachfolge von Rolf Frei in der Funktion als CFO angetreten.

Gestützt auf Art. 27 der bundesrätlichen Verordnung 3 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung 3) hat der Verwaltungsrat als Teilnahme an der Generalversammlung vom 22. April 2021 die schriftliche oder elektronische Stimmabgabe und Vollmachterteilung an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter angeordnet.

Den Aktionärinnen und Aktionären war, wie auch schon im letzten Jahr, eine physische Teilnahme an der Generalversammlung nicht möglich. Die Generalversammlung wurde am 22. April 2021 in den Räumlichkeiten der SFS Group AG am Hauptsitz der Gesellschaft und im Beisein des unabhängigen Stimmrechtsvertreters sowie eines Vertreters der Revisionsstelle durchgeführt. Insgesamt wurden 31'354'594 stimmberechtigte Aktien vertreten. Dies entspricht 83.61% des Aktienkapitals.

Alle Anträge mit grosser Mehrheit genehmigt, Manuela Suter als zusätzliches Verwaltungsratsmitglied gewählt
Die Aktionäre genehmigten den Lagebericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung. Der Antrag zur Zuwahl von Manuela Suter, CFO und Mitglied der Konzernleitung von Bucher Industries, in den SFS Verwaltungsrat wurde mit grosser Mehrheit von den Aktionären angenommen. Aufgrund ihrer mehrjährigen Erfahrung in multidivisionalen, internationalen und börsenkotierten Industrieunternehmen freut sich der Verwaltungsrat über die wertvolle Ergänzung des Gremiums und auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Alle bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden erneut in ihren Funktionen bestätigt und die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wurde genehmigt. Den beiden Gremien Verwaltungsrat und Konzernleitung haben die Aktionäre Entlastung erteilt.

Auszahlung an die Aktionäre auf Vorjahresniveau
Die vom Verwaltungsrat beantragte Ausschüttung von CHF 1.80 je Aktie wurde von den Aktionären genehmigt. Die Höhe der Dividende bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert; im letzten Jahr wurde die Dividende bereits als Zeichen der Solidarität mit dem Unternehmen und den Mitarbeitenden während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie im Vergleich zur Auszahlung 2019 um 10% reduziert.

Übergabe der CFO-Funktion erfolgt
Im Sinne einer frühzeitigen und verantwortungsvollen Planung wählte der Verwaltungsrat der SFS Group bereits Ende April 2020 Volker Dostmann zum Nachfolger von Rolf Frei als CFO. Volker Dostmann verstärkt seit 1. November 2020 das Group Executive Board und hat die Funktion des CFO anlässlich der Generalversammlung vom 22. April 2021 übernommen.

Nach der Übergabe der CFO-Funktion scheidet Rolf Frei aus dem Group Executive Board aus und unterstützt das Unternehmen bis zu seiner ordentlichen Pensionierung 2023 weiterhin bei ausgewählten strategischen Projekten.

Verwaltungsrat und Konzernleitung bedanken sich bereits heute bei Rolf Frei für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit sowie die grosse Loyalität zum Unternehmen. Er hat über die Jahre mit seiner grossen Expertise, seinem unermüdlichen Einsatz, seiner konsequenten Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse und seiner feinen persönlichen Art einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Entwicklung der SFS Group geleistet.

SFS setzt bei Schweizer Produktionsstandorten auf klimaneutrale Energie

News – 16. März 2021

Der Stromverbrauch ist mit rund 80% die grösste CO₂-Quelle für die gesamte SFS Group. Um die nachhaltige Zukunftsausrichtung weiter zu verbessern, setzt das Unternehmen an den Schweizer Produktionsstandorten zukünftig auf klimaneutrale Energie. Dafür wird am Hauptstandort in Heerbrugg eine neue Photovoltaikanlage installiert, die zusammen mit der bisherigen Anlage rund 8.5% der benötigten Energie für die Aktivitäten von SFS in der Schweiz produziert. Bei dem restlichen Energiebedarf setzt das Unternehmen für die Produktionsstandorte in der Schweiz ab 2021 auf Strom aus Wasserkraft.

Neue Photovoltaikanlage produziert 8.5% des eigenen Strombedarfs
Mit einer deutlichen Erweiterung der bisherigen Photovoltaikanlage am Hauptstandort in Heerbrugg (CH) ist SFS zukünftig in der Lage 8.5% des aktuellen Energiebedarfs der Schweizer Produktionsstandorte selbst zu produzieren. Die Montage der Anlage wird in den nächsten Wochen abgeschlossen, sodass sie im ersten Quartal 2021 vollständig in Betrieb genommen werden kann. Sie gehört dann mit einer Maximalleistung von 4000kWp (Kilo-watt-Peak) – was dem elektrischen Energieverbrauch von rund 3.000-4.000 Einfamilienhäusern entspricht – zu einer der grössten Anlagen in der Ostschweiz.

Wechsel zu klimaneutralem Strom initiiert
Den restlichen Strombedarf bezieht SFS ab 2021 aus Wasserkraft und beabsichtigt zukünftig ausschliesslich klimaneutrale Energie an allen Schweizer Produktionsstandorten zu verwenden. Damit unterstreicht das Unternehmen nicht nur das Bestreben den ökologischen Fussabdruck kontinuierlich zu reduzieren, sondern leistet auch einen Beitrag zur nationalen Klimapolitik des Bundesrates (netto Null Treibhausgasemissionen bis 2050).

SFS schafft globale Fertigungsplattform im Bereich Medizinaltechnik

News – 26. Oktober 2020

SFS weitet ihre erfolgreiche Strategie der globalen Produktionsplattform auf Leistungen für die Medizinaltechnik aus. Durch den Einbezug weiterer Standorte der SFS Group werden zukünftig neben Kunden in Nordamerika auch Kunden in Europa und Asien lokal unter der Marke Tegra Medical mit Leistungen für die Medizinaltechnik bedient. In diesem Zusammenhang übernimmt Walter Kobler, langjähriges Mitglied der Konzernleitung der SFS Group und Leiter der Division Industrial, ab dem 1. Januar 2021 zusätzlich die Leitung der Division Medical.

Die Medizinaltechnik ist ein weltweit stark wachsender Markt. Für das Wachstum ausschlaggebend sind insbesondere die demografische Entwicklung, eine hohe Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen, ein verbesserter Zugang zu Gesundheitssystemen sowie eine hohe Innovationsrate. Die anhaltend gute Nachfrage und fortgesetzte Wachstumsdynamik der SFS Group im Bereich der Medizinaltechnik sowie das Kundenbedürfnis nach Partnern mit globalen Fertigungsmöglichkeiten sind die Basis für den Entscheid zum Aufbau einer globalen Fertigungsplattform unter der Marke Tegra Medical.

Die in Nord- und Zentralamerika beheimatete Tegra Medical, ein führender Entwicklungs-, Produktions- und Lieferpartner für die Medizinaltechnik, gehört seit 2016 als Division Medical zur SFS Familie. Dank der intensivierten Zusammenarbeit und dem Einbezug von fünf bereits bestehenden SFS Standorten in der Schweiz, Malaysia und China können den Medizinaltechnik-Kunden zukünftig auch Leistungen in Europa und Asien lokal angeboten werden.

Damit werden alle bestehenden Aktivitäten der SFS Group im Bereich Medizinaltechnik, welche bisher in den Divisionen Medical und Industrial erbracht wurden, unter der Marke Tegra Medical in der Division Medical gebündelt. «Es liegt in unserer DNA eine partnerschaftliche und von Vertrauen geprägte Beziehung mit unseren Kunden zu pflegen.», erklärt Jens Breu, CEO der SFS Group. «Wir freuen uns deshalb sehr im Bereich der Medizinaltechnik global zu expandieren, um so unsere lokale Präsenz auszubauen und zukünftig näher bei den Kunden zu sein, mit denen wir in Europa und Asien zusammenarbeiten.»

In diesem Zusammenhang regelt SFS die Führungsverantwortung für die Division Medical neu: Walter Kobler, Leiter der Division Industrial und langjähriges Mitglied der Konzernleitung, übernimmt per 1. Januar 2021 zusätzlich die Leitung der Division Medical. Jens Breu, CEO der SFS Group, hatte die Division Medical interimistisch geführt. «Durch die Expansion können wir das dynamische Wachstum von Tegra Medical weiter vorantreiben.» sagt Walter Kobler. «Die Basis hierfür legen wir mit der Erweiterung des Standorts in Hallau (Schweiz) und dem getätigten Kauf der Liegenschaft in Franklin (USA) – einem aufgrund der Nähe zu Boston strategisch wichtigen Standort – und streben nun mit der Expansion nach Asien und Europa eine nachhaltig positive Entwicklung der Division an.»

SFS erarbeitete deutliche Steigerung im zweiten Halbjahr

News – 5. März 2021

Das Jahr 2020 stellte die SFS Group vor grosse Herausforderungen: Es war geprägt durch die COVID-19-Pandemie und deren Massnahmen zur Eindämmung. Bei der erfolgreichen Bewältigung profitierte das Unternehmen vom grossen Engagement und der hohen Flexibilität aller Mitarbeitenden. Nach einem teils markanten Nachfragerückgang im ersten Halbjahr erholte sich die Nachfrage ab den Sommermonaten in verschiedenen Endmärkten und Regionen deutlich. Der Umsatz im Geschäftsjahr betrug CHF 1’704.9 Mio. und lag mit –4.3% nur leicht unter dem Vorjahr. Die erarbeitete EBIT-Marge erreichte mit 13.3% das Vorjahresniveau. Der Konzerngewinn betrug CHF 184.8 Mio.

Die COVID-19-Pandemie hat die SFS Group und ihre Mitarbeitenden in verschiedener Hinsicht stark gefordert. Im Unterschied zu anderen wirtschaftlichen Krisen stand im vergangenen Geschäftsjahr zusätzlich der Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden und ihres Umfelds im Zentrum. Es galt, mit den extremen Schwankungen in der Nachfrage umzugehen, Kosten zu senken und dabei flexibel und lieferfähig zu bleiben. Die Nachfragevolatilität wird beim Vergleich der Semesterergebnisse deutlich: Im zweiten Semester stieg der Gesamtumsatz gegenüber dem ersten Semester um 20.4% an. Dieser Verlauf wurde durch die balancierte Ausrichtung auf unterschiedliche Märkte und Regionen, die diversifizierten Absatzkanäle und durch den klaren Fokus auf Kundenbedürfnisse und Innovationstrends begünstigt. SFS verteidigte ihre Wettbewerbsposition erfolgreich und bleibt inmitten der COVID-19-Pandemie unverändert gut positioniert.

Trotz des Umsatzeinbruchs im ersten Halbjahr von organisch –10.4% gegenüber der Vorjahresperiode konnte SFS den Umsatzrückgang über das ganze Geschäftsjahr 2020 organisch auf –3.2% gegenüber 2019 begrenzen. Konsolidierungseffekte trugen 3.0% zum Jahresumsatz bei, während Währungseffekte die Entwicklung mit –4.1% bremsten. Der Bruttoumsatz für das Geschäftsjahr 2020 erreichte CHF 1’704.9 Mio.

Ertragskraft im zweiten Halbjahr deutlich gestärkt
Dank der anhaltenden Erholung der Nachfrage und der positiven saisonalen Effekte im zweiten Semester verbesserte sich die Auslastung der Produktionskapazitäten deutlich. Durch die höhere Auslastung, striktes Kostenmanagement und positive Mixeffekte konnte die EBIT-Marge im zweiten Semester auf 16.8% des Nettoumsatzes verbessert werden. Starke Resultate wurden insbesondere in den Monaten November und Dezember erzielt. Der Betriebsgewinn (EBIT) beläuft sich auf CHF 227.4 Mio., was einer gleichbleibenden EBIT-Marge von 13.3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Konzerngewinn sank auf CHF 184.8 Mio. (Vj. CHF 206.5 Mio.), wobei der Vorjahreswert von steuerlichen Einmaleffekten profitiert hatte.

Erfolgsrechnung in Mio. CHF 2020 2019 2018 2017 2016
Umsatz mit Dritten
Veränderung zum Vorjahr in %

davon Einfluss Währungseffekte
davon Veränderung im Konsolidierungskreis
davon organisches Wachstum
1’704.9
–4.3
–4.1
3.0
–3.2
1’781.4
2.5
–1.3
4.4
–0.6
1’738.6
6.5
1.4
0.8
4.3
1’632.7
13.7
0.5
5.8
7.4
1’436.5
4.4
0.9
1.5
2.0
Nettoumsatz 1’707.1 1’782.1 1’736.9 1’634.8 1’436.7
EBITDA
In % des Nettoumsatzes
327.6
19.2
331.7
18.6
332.8
19.2
323.5
19.8
306.2
21.3
Betriebserfolg (EBIT)
In % des Nettoumsatzes
227.4
13.3
236.3
13.3
243.1
14.0
197.7
12.1
159.8
11.1
Betriebserfolg (EBIT) normalisiert
In % des Nettoumsatzes
225.3
13.2
239.1
13.4
243.1
14.0
233.3
14.3
210.1
14.6
Konzerngewinn
In % des Nettoumsatzes
184.8
10.8
206.5
11.6
193.9
11.2
159.1
9.7
124.8
8.7

Bilanz in Mio. CHF
Bilanzsumme
Nettofinanzvermögen (+)/-schulden (–)
1’684.1
144.3
1’638.6
68.7
1’619.3
59.1
1’519.0
34.7
1’469.7
0.5
Durchschnittlich eingesetztes Betriebskapital
Investiertes Kapital
1’134.0
2’149.5
1’134.9
2’153.2
1’070.8
2’058.3
947.4
1’960.9
846.6
1’692.2
Eigenkapital
In % der Bilanzsumme
1’278.2
75.9
1’237.2
75.5
1’204.6
74.4
1’087.0
71.6
987.8
67.2

Strategie durch COVID-19-Pandemie auf die Probe gestellt
Die COVID-19-Pandemie stellte die Geschäftsstrategie hinsichtlich ihrer Effektivität auf den Prüfstand. Die strategische Ausrichtung hat sich dabei als robust und richtig erwiesen:

  • Die Nähe zum Kunden ist für SFS zur erfolgreichen Umsetzung der Value Proposition essenziell. Das Unternehmen verfolgt im Sinne der «Local-for-Local»-Strategie den kontinuierlichen Aufbau einer globalen Entwicklungs- und Produktionsplattform. SFS und ihre Kunden profitierten in diesem Zusammenhang von einer erhöhten Liefersicherheit, die aufgrund von kurzen und robusten Lieferketten realisiert werden konnte.
  • Dank der balancierten Ausrichtung auf unterschiedliche Regionen, Endmärkte und Vertriebskanäle federte SFS die Folgen des Nachfrageeinbruchs erfolgreich ab.
  • Mit dem verstärkten Fokus auf die Medizinaltechnik – einen weltweit wachsenden Markt – positioniert sich SFS attraktiv für die Zukunft.
  • Dank der guten Ertragskraft und der soliden Bilanz hat das Unternehmen die Kraft, auch in der Krise eine langfristig ausgerichtete Strategie zu verfolgen und die damit verbundenen Investitionen zu tätigen.

Investitionen in zukünftiges Wachstum fortgesetzt
Ein Grossteil der Investitionen floss in den Ausbau von Produktionsinfrastruktur der Divisionen Automotive und Medical zur Realisierung von Wachstumsprojekten. Das Investitionsvolumen blieb mit CHF 104.1 Mio. auf einem ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (CHF 116.7 Mio.).

Segment Engineered Components – Stark gefordert
Die Entwicklung des Segments Engineered Components war stark von der COVID-19-Pandemie geprägt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr stieg der Umsatz im zweiten Semester auf Segmentebene markant um 36.3% an. Der Jahresumsatz erreichte CHF 898.3 Mio., was einem Rückgang um –6.1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die negativen Währungseffekte von –4.7% wurden teilweise durch die positiven Konsolidierungseffekte im Umfang von 2.6% kompensiert. Durch die zusehends verbesserte Auslastung stieg die Betriebsgewinnmarge im zweiten Halbjahr auf 20.2%. Für das Gesamtjahr resultierte eine EBIT-Marge von 15.5% (Vj. 17.0%, normalisiert).

Kennzahlen Engineered Components

In Mio. CHF
2020 +/- Vj. 2019 2018
Umsatz mit Dritten
Wachstum vergleichbar
898.3 –6.1%
–4.0%
957.1 967.0
Nettoumsatz
910.4 –5.6% 964.2 972.5
EBITDA
In % des Nettoumsatzes
210.8
23.2
0.3% 210.1
21.8
234.8
24.1
Betriebserfolg (EBIT)
In % des Nettoumsatzes
141.2
15.5
–3.9%
147.0
15.2
176.6
18.2
Betriebserfolg (EBIT) normalisiert
In % des Nettoumsatzes
141.2
15.5
–14.0% 164.1
17.0
176.6
18.2
Durchschnittlich eingesetztes Betriebskapital 720.5 2.9% 700.4 652.1
Investitionen 83.1 –11.7% 94.1 116.3
Mitarbeitende (FTE) 7'293 2.0% 7'153 6'977
ROCE (%) 19.6 23.4 27.1

Segment Fastening Systems – Leistung gesteigert
Der Umsatz im Segment Fastening Systems betrug in der Berichtsperiode CHF 489.7 Mio., was einem Umsatzrückgang von –1.7% im Vergleich zu 2019 entspricht. Positive Konsolidierungseffekte aus den Akquisitionen der Triangle Fastener Corporation, Inc, im Frühjahr 2019 und der zu Jahresbeginn zur SFS gestossenen MBE Moderne Befestigungselemente GmbH trugen 6.0% zur Umsatzentwicklung bei. Negative Währungseffekte belasteten diese hingegen mit –5.3%. Im zweiten Semester profitierte das Segment neben dem anhaltend strikten Kostenmanagement von der verbesserten Auslastung sowie den erheblichen Anstrengungen der Vorjahre zur Steigerung der Effizienz. Getragen von dieser positiven Entwicklung und den neu akquirierten Unternehmen resultierte für das Gesamtjahr 2020 eine normalisierte EBIT-Marge von 11.5% (Vj. 9.2%).

Kennzahlen Fastening Systems

In Mio. CHF
2020 +/- Vj. 2019 2018
Umsatz mit Dritten
Wachstum vergleichbar
489.7 –1.7%
–2.4%
498.3 437.1
Nettoumsatz
500.7 –2.1% 511.5 452.4
EBITDA
In % des Nettoumsatzes
78.6
15.7
16.4% 67.5
13.2
63.2
14.0
Betriebserfolg (EBIT)
In % des Nettoumsatzes
59.7
11.9
26.7%
47.1
9.2
44.2
9.8
Betriebserfolg (EBIT) normalisiert
In % des Nettoumsatzes
57.6
11.5
22.3% 47.1
9.2
44.2
9.8
Durchschnittlich eingesetztes Betriebskapital 270.9 –8.9% 297.4 273.6
Investitionen 10.9 –37.4% 17.4 16.5
Mitarbeitende (FTE) 2'438 0.4% 2'429 2'267
ROCE (%) 21.3 15.8 16.1

Segment Distributions & Logistics – Stabile Entwicklung
Die balancierte Aufstellung des Segments Distribution & Logistics hinsichtlich Vertriebskanälen und Produkten half, die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Geschäftsgang zu beschränken. Das Segment erzielte in der Berichtsperiode einen Umsatz von CHF 316.9 Mio., was einer Reduktion gegenüber der Vorjahresperiode um –2.8% entspricht. Der Anteil der Währungseffekte am Rückgang betrug –0.6%. Die insgesamt stabile Nachfrage, frühzeitig genutzte Instrumente zur temporären Anpassung der Kapazitäten, gute Resultate mit dem eShop und striktes Kostenmanagement beeinflussten die Ertragskraft positiv. Für das Geschäftsjahr resultierte ein EBIT von CHF 28.7 Mio., plus 9.4% gegenüber dem vergleichbaren Wert der Vorjahresperiode.

Kennzahlen Distribution & Logistics

In Mio. CHF
2020 +/- Vj. 2019 2018
Umsatz mit Dritten
Wachstum vergleichbar
316.9 –2.8%
–2.2%
326.0 334.5
Nettoumsatz
321.6 –2.8% 330.9 339.7
EBITDA
In % des Nettoumsatzes
34.1
10.6
–26.6% 46.5
14.1
31.7
9.3
Betriebserfolg (EBIT)
In % des Nettoumsatzes
28.7
8.9
–29.3%
40.5
12.3
25.8
7.6
Betriebserfolg (EBIT) normalisiert
In % des Nettoumsatzes
28.7
8.9
9.4% 26.2
7.9
25.8
7.6
Durchschnittlich eingesetztes Betriebskapital 126.9 –4.4% 132.8 142.2
Investitionen 4.1 73.7% 2.3 6.2
Mitarbeitende (FTE) 598 –3.9% 622 621
ROCE (%) 22.6 19.7 18.1

Veränderung in der CFO-Position
Im Sinne einer frühzeitigen und verantwortungsvollen Planung wählte der Verwaltungsrat der SFS Group bereits Ende April 2020 Volker Dostmann zum Nachfolger von Rolf Frei als CFO. Volker Dostmann verstärkt seit 1. November 2020 das Group Executive Board und wird die Funktion des CFO anlässlich der Generalversammlung vom 22. April 2021 übernehmen.

Verwaltungsrat und Konzernleitung bedanken sich an dieser Stelle bereits heute bei Rolf Frei für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit sowie die grosse Loyalität zum Unternehmen. Er hat über die Jahre mit seiner grossen Expertise, seinem unermüdlichen Einsatz, seiner konsequenten Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse und seiner feinen persönlichen Art einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Entwicklung der SFS Group geleistet.

Antrag für Zuwahl von Manuela Suter in den Verwaltungsrat
An der Generalversammlung 2021 wird der Verwaltungsrat der SFS Group die Zuwahl von Manuela Suter, CFO und Mitglied der Konzernleitung von Bucher Industries beantragen. Aufgrund ihrer mehrjährigen Erfahrung in multidivisionalen, internationalen und börsenkotierten Industrieunternehmen erachtet der Verwaltungsrat die Zuwahl als eine wertvolle Ergänzung des Gremiums.

Auszahlung an die Aktionäre
Aufgrund der robusten Ertragslage, der sehr soliden Bilanzstruktur und der vorsichtig optimistischen Aussichten für die weitere Geschäftsentwicklung beantragt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung wie im Vorjahr die Ausschüttung von CHF 1.80 je Aktie. Die letztjährige Dividende wurde bereits als Zeichen der Solidarität mit dem Unternehmen und den Mitarbeitenden während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie im Vergleich zur Auszahlung 2019 um 10% reduziert.

Ausblick in das Geschäftsjahr 2021
Auch im laufenden Geschäftsjahr werden der Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden sowie der Umgang mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Geschäftsgang im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Investitionen in den gezielten Ausbau von Produktionskapazitäten und damit zur Realisierung von Wachstumsprojekten werden weiterhin konsequent umgesetzt. So erfolgte im Februar 2021 der Baustart für eine zusätzliche Produktionshalle am Standort in Heerbrugg (Schweiz) zur weiteren Realisierung von Wachstumsprojekten im Bereich Automotive. Ein weiterer strategischer Fokus gilt dem Ausbau der globalen Fertigungsplattform für die Herstellung von Produkten für Anwendungen in der Medizinaltechnik.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet das Unternehmen die Rückkehr zu organischem Wachstum und eine EBIT-Marge im Bereich des Vorjahres. Dies unter der Annahme einer fortschreitenden Erholung der Weltwirtschaft, welche nicht durch weitere globale Wellen von COVID-19-Infektionen gebremst wird.

SFS mit deutlicher Erholung im zweiten Halbjahr

News – 29. Januar 2021

Die SFS Group erzielte – getragen von einer deutlichen Erholung der Nachfrage und saisonalen Effekten – im zweiten Halbjahr ein organisches Wachstum von 3.7%. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2020 lag bei CHF 1'705 Mio. Die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten und striktes Kostenmanagement sowie Mixeffekte stärkten die Ertragskraft im zweiten Semester. In der Berichtsperiode hat SFS einen Betriebsgewinn von rund CHF 227 Mio. erarbeitet, was einer EBIT-Marge von 13.3% entspricht.

Während die Nachfrage im ersten Halbjahr aufgrund der COVID-19-Pandemie teils markant zurückgegangen war, trat ab den Sommermonaten in verschiedenen Endmärkten und Regionen eine deutliche und anhaltende Erholung der Nachfrage ein. Besonders die automobilnahen Bereiche, welche im ersten Semester stark vom Nachfrageeinbruch und Werkschliessungen bei wichtigen Kunden betroffen waren, zeigten eine deutliche Erholung. Profitiert hat die Umsatzdynamik im zweiten Semester auch von erfolgreichen Produkthochläufen mit Kunden im Bereich der Elektronikindustrie.

Im Vergleich zur Vorjahresperiode wuchs der Umsatz im zweiten Halbjahr organisch um 3.7%. Für das erste Semester betrug der organische Umsatzrückgang noch –10.4%. Auf das Gesamtjahr bezogen resultiert ein negatives organisches Wachstum von –3.2%. Konsolidierungseffekte trugen 3.0% zum Jahresumsatz bei, während Währungseffekte die Entwicklung mit –4.1% bremsten. Der Bruttoumsatz für das Geschäftsjahr 2020 erreichte CHF 1'704.9 Mio.

Wachstumsfaktoren 1. Halbjahr
2020
2. Halbjahr
2020

2020

2019
Währungseffekte –3.8% –4.5% –4.1% –1.3%
Veränderung im Konsolidierungskreis 3.4% 2.7% 3.0% 4.4%
Organisches Wachstum –10.4% 3.7% –3.2% –0.6%
Total –10.8% 1.9% –4.3% 2.5%
Umsatzentwicklung nach Segmenten
Bruttoumsatz
In Mio. CHF
1. Halbjahr
2020
2. Halbjahr
2020

2020

2019

±Vj.
Engineered Components 380.1 518.2 898.3 957.1 –6.1%
Fastening Systems 234.0 255.7 489.7 498.3 –1.7%
Distribution & Logistics 159.6 157.3 316.9 326.0 –2.8%
Bruttoumsatz 773.7 931.2
1'704.9 1'781.4 –4.3%

Engineered Components: Markante Steigerung im zweiten Semester erzielt

Die Umsatzsteigerung der SFS Group im zweiten Semester ist zum grössten Teil auf die Erholung im Segment Engineered Components (EC) zurückzuführen, welches über 50% zum Gesamtumsatz beisteuert. Mit der Ausrichtung auf industrielle Anwendungen, insbesondere auf die Automobilindustrie, war das Segment EC im ersten Halbjahr besonders stark von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Ab Juli setzte eine Erholung ein, welche im Verlauf des zweiten Semesters an Dynamik gewann und in den automobilnahen Bereichen besonders ausgeprägt war. Die Entwicklung profitierte zusätzlich von sehr erfolgreichen Produktlancierungen wichtiger Kunden im Bereich der Elektronikindustrie. Das organische Wachstum der Division Medical stützte die Segmententwicklung. Herausfordernd bleibt die Situation aufgrund der durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Restriktionen im Bereich Aircraft.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr stieg der Umsatz im zweiten Semester auf Segmentebene markant um 36.3% an. Der Jahresumsatz erreichte CHF 898.3 Mio., was einem Rückgang um –6.1%, im Vergleich zum Vorjahr, entspricht. Die negativen Währungseffekte von –4.7% wurden teilweise durch die positiven Konsolidierungseffekte im Umfang von 2.6% kompensiert.

Fastening Systems: Von robuster Nachfrage im Baubereich profitiert

Die Division Construction, ausgerichtet auf die Bauindustrie, unterlag im ersten Semester weniger harten Pandemie-bedingten Einschränkungen und war nur geringfügig von einem Nachfragerückgang betroffen. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte konnte die Division Construction den Umsatz auf dem Vorjahresniveau halten. Die Division Riveting, die vorrangig auf Anwendungen in industriellen und automobilnahen Bereichen ausgerichtet ist, musste hingegen einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen.

Der Umsatz im Segment FS betrug in der Berichtsperiode CHF 489.7 Mio., was einem Umsatzrückgang von –1.7% im Vergleich zu 2019 entspricht. Positive Konsolidierungseffekte trugen 6.0% zur Umsatzentwicklung bei, während negative Währungseffekte im Umfang von –5.3% belasteten.

Distribution & Logistics: Stabile Entwicklung durch diversifizierte Absatzkanäle ermöglicht

Das Segment Distribution & Logistics (D&L) beliefert vorrangig Kunden aus dem Baugewerbe und der industriellen Fertigung in der Schweiz. Die balancierte Aufstellung nach Vertriebskanälen und Produkten half die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Geschäftsgang zu beschränken. Insbesondere die gute Nachfrage in den Bereichen Baubedarf und persönliche Schutzausrüstung kompensierte die schwächere Entwicklung des Geschäfts mit Kunden aus der industriellen Fertigung. Die insgesamt stabile Entwicklung, welche sich bereits im ersten Semester gezeigt hatte, setzte sich im zweiten Semester fort.

Das Segment D&L erzielte in der Berichtsperiode einen Umsatz von CHF 316.9 Mio., was einer Reduktion gegenüber der Vorjahresperiode um –2.8% entspricht. Der Anteil der Währungseffekte am Rückgang betrug 0.6%.

Umsatzentwicklung nach Regionen

in Mio. CHF

2020

2019

±Vj.
% Anteil
2020
% Anteil
2019
Schweiz 332.2 346.0 –4.0% 19.5% 19.4%
Europa 603.2 694.3 –13.1% 35.4% 39.0%
Amerika 386.9 384.5 0.6% 22.7% 21.6%
Asien 377.7 351.6 7.4% 22.2% 19.7%
Afrika, Australien 4.9 5.0 –2.6% 0.2% 0.3%
Total 1'704.9 1'781.4 –4.3% 100.0% 100.0%

Umsatzentwicklung nach Regionen: Regionale Umsatzverteilung durch Entwicklung in Endmärkten geprägt

Die regionale Umsatzverteilung war durch die Entwicklungen in den Endmärkten geprägt. Getragen von der starken Nachfrage in der Elektro- und Elektronikindustrie, deren Umsätze fast ausschliesslich in Asien generiert werden, wuchs der asiatische Umsatzanteil um 250 Basispunkte und lag für das Berichtsjahr bei 22.2%.

Die Umsatzentwicklung in Amerika profitierte vom Wachstum im Medizinalbereich und der soliden Entwicklung in der Bauindustrie. Akquisitionen in den Divisionen Automotive und Construction beeinflussten die positive Entwicklung mit einem Umsatzbeitrag von 10.0%. Der amerikanische Umsatzanteil lag 2020 bei 22.7%.

Dank der – in Anbetracht der Pandemie – stabilen Geschäftsentwicklung bei D&L übertraf der Umsatzanteil in der Schweiz mit 19.5% leicht den Vorjahreswert.

Einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnete SFS in ihrem grössten Absatzmarkt Europa. Während der Baubereich im 2020 eine robuste Entwicklung zeigte, hatte die Pandemie stark negative Auswirkungen auf Kunden in den Bereichen Automobil, Aircraft und Industrial – obwohl SFS ihre Marktstellung in diesen Branchen behauptet hat. Der Umsatz in Europa sank 2020 um CHF 91.1 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Umsatzanteil auf 35.4%.

Ertragskraft im zweiten Halbjahr deutlich gestärkt

Dank der anhaltenden Erholung der Nachfrage und der positiven saisonalen Effekte im zweiten Semester verbesserte sich die Auslastung der Produktionskapazitäten deutlich. Durch die höhere Auslastung, striktem Kostenmanagement und den positiven Mixeffekten nahm die Betriebsgewinn-Marge im zweiten Semester auf rund 16.8% vom Nettoumsatz zu. Das Ergebnis profitierte insbesondere von starken Resultaten im November und De-zember. Auf Basis der noch ungeprüften Zahlen geht SFS von einem Betriebsgewinn (EBIT reported) in der Höhe von CHF 227 Mio. aus, was einer gleichbleibenden EBIT-Marge, wie im Vorjahr, von 13.3% entspricht. Der Betriebsgewinn liegt in absoluten Werten unter dem Vorjahresergebnis von CHF 236.3 Mio., aber über der Mitte November kommunizierten Prognose.

Die detaillierten und geprüften Finanzzahlen zum Geschäftsjahr 2020 sowie die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021 werden an der Medien- und Analystenkonferenz am 5. März 2021 online präsentiert.

28. Generalversammlung vom 22. April 2021 ohne physische Teilnahme

Aufgrund der COVID-19-Situation hat der Verwaltungsrat der SFS Group entschieden, an der 28. Generalversammlung der SFS Group AG vom 22. April 2021 als einzige Möglichkeit der Teilnahme die schriftliche oder elektronische Stimmabgabe und Vollmachterteilung an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter zuzulassen. Eine physische Teilnahme ist den Aktionärinnen und Aktionären damit nicht möglich. Die Generalversammlung wird in den Räumlichkeiten der SFS Group AG in Heerbrugg (Schweiz) im Beisein des unabhängigen Stimmrechtsvertreters und eines Vertreters der Revisionsstelle durchgeführt.

SFS mit guter Nachfragedynamik

News – 17. November 2020

Die Dynamik der Nachfrage hat sich seit August in verschiedenen Endmärkten und Regionen schneller als erwartet erholt. Dies führt zu einer höheren Auslastung der Produktionskapazitäten, welche sich positiv auf die Ertragskraft auswirkt. SFS erwartet nach aktuellem Kenntnisstand für das zweite Semester ein deutlich besseres Ergebnis als bisher angenommen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie bleibt der darüber hinausgehende Geschäftsverlauf unverändert mit erheblichen Risiken behaftet.

Nach dem starken COVID-19-bedingten Einbruch der Nachfrage im ersten Halbjahr, hat sich die Geschäftstätigkeit in verschiedenen Märkten seit den Sommermonaten anhaltend positiv entwickelt. Diese erfreuliche Entwicklung hält auch im laufenden vierten Quartal an. SFS profitiert dabei von ihrer balancierten Ausrichtung in Bezug auf Endmärkte und Regionen. Insbesondere die automobilnahen Bereiche, welche im ersten Halbjahr stark vom Nachfrageeinbruch betroffen waren, zeigen eine deutliche Erholung. Im Bereich der Elektronikindustrie profitiert SFS von erfolgreichen Produkthochläufen ihrer Schlüsselkunden. Herausfordernd bleibt hingegen die Situation im Bereich der Luftfahrtindustrie.

Die deutlich stärkere Nachfrage verbessert die Auslastung der Produktionskapazitäten, was sich positiv auf die Ertragskraft auswirkt. Aufgrund der vorliegenden Informationen erwartet SFS für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz im Bereich von CHF 1.63 bis 1.68 Mia. Der Betriebsgewinn (EBIT) dürfte sich für das Gesamtjahr zwischen CHF 180 Mio. und CHF 200 Mio. bewegen. Umsatz und Betriebsgewinn für das Geschäftsjahr 2020 liegen damit unter dem Vorjahr, jedoch über den Prognosen, welche im Rahmen der Berichterstattung zum ersten Halbjahr kommuniziert wurden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie bleibt der darüber hinausgehende Geschäftsverlauf unverändert mit erheblichen Risiken behaftet.

SFS schafft globale Fertigungsplattform im Bereich Medizinaltechnik

News – 26. Oktober 2020

SFS weitet ihre erfolgreiche Strategie der globalen Produktionsplattform auf Leistungen für die Medizinaltechnik aus. Durch den Einbezug weiterer Standorte der SFS Group werden zukünftig neben Kunden in Nordamerika auch Kunden in Europa und Asien lokal unter der Marke Tegra Medical mit Leistungen für die Medizinaltechnik bedient. In diesem Zusammenhang übernimmt Walter Kobler, langjähriges Mitglied der Konzernleitung der SFS Group und Leiter der Division Industrial, ab dem 1. Januar 2021 zusätzlich die Leitung der Division Medical.

Die Medizinaltechnik ist ein weltweit stark wachsender Markt. Für das Wachstum ausschlaggebend sind insbesondere die demografische Entwicklung, eine hohe Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen, ein verbesserter Zugang zu Gesundheitssystemen sowie eine hohe Innovationsrate. Die anhaltend gute Nachfrage und fortgesetzte Wachstumsdynamik der SFS Group im Bereich der Medizinaltechnik sowie das Kundenbedürfnis nach Partnern mit globalen Fertigungsmöglichkeiten sind die Basis für den Entscheid zum Aufbau einer globalen Fertigungsplattform unter der Marke Tegra Medical.

Die in Nord- und Zentralamerika beheimatete Tegra Medical, ein führender Entwicklungs-, Produktions- und Lieferpartner für die Medizinaltechnik, gehört seit 2016 als Division Medical zur SFS Familie. Dank der intensivierten Zusammenarbeit und dem Einbezug von fünf bereits bestehenden SFS Standorten in der Schweiz, Malaysia und China können den Medizinaltechnik-Kunden zukünftig auch Leistungen in Europa und Asien lokal angeboten werden.

Damit werden alle bestehenden Aktivitäten der SFS Group im Bereich Medizinaltechnik, welche bisher in den Divisionen Medical und Industrial erbracht wurden, unter der Marke Tegra Medical in der Division Medical gebündelt. «Es liegt in unserer DNA eine partnerschaftliche und von Vertrauen geprägte Beziehung mit unseren Kunden zu pflegen.», erklärt Jens Breu, CEO der SFS Group. «Wir freuen uns deshalb sehr im Bereich der Medizinaltechnik global zu expandieren, um so unsere lokale Präsenz auszubauen und zukünftig näher bei den Kunden zu sein, mit denen wir in Europa und Asien zusammenarbeiten.»

In diesem Zusammenhang regelt SFS die Führungsverantwortung für die Division Medical neu: Walter Kobler, Leiter der Division Industrial und langjähriges Mitglied der Konzernleitung, übernimmt per 1. Januar 2021 zusätzlich die Leitung der Division Medical. Jens Breu, CEO der SFS Group, hatte die Division Medical interimistisch geführt. «Durch die Expansion können wir das dynamische Wachstum von Tegra Medical weiter vorantreiben.» sagt Walter Kobler. «Die Basis hierfür legen wir mit der Erweiterung des Standorts in Hallau (Schweiz) und dem getätigten Kauf der Liegenschaft in Franklin (USA) – einem aufgrund der Nähe zu Boston strategisch wichtigen Standort – und streben nun mit der Expansion nach Asien und Europa eine nachhaltig positive Entwicklung der Division an.»

SFS verzeichnet weitere Belebung der Geschäftstätigkeit

News – 9. September 2020

In einem anhaltend volatilen wirtschaftlichen Umfeld verzeichnet SFS im laufenden dritten Quartal eine Belebung der Geschäftstätigkeit im Vergleich zum zweiten Quartal. Der Ausblick für das vierte Quartal ist angesichts des Risikos einer zweiten massiven globalen COVID-19-Welle unverändert mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Zur Realisierung von Wachstumsprojekten plant SFS eine Erweiterung des Standorts in Heerbrugg (Schweiz). Das Investitionsprojekt ist Ausdruck der guten Wettbewerbsposition und hohen Innovationskraft von SFS.

Nachdem die Entwicklung im zweiten Quartal durch die COVID-19-Pandemie stark belastet war, verzeichnet SFS in den ersten beiden Monaten des dritten Quartals eine Belebung der Geschäftstätigkeit. Die Umsatzentwicklung in den Monaten Juli und August setzte die Erholung, welche im Juni begonnen hatte, fort. Im Vergleich zum zweiten Quartal erzielten die Bereiche, welche Kunden der Automobilindustrie beliefern und besonders stark von Einschränkungen betroffen waren, die grössten Fortschritte. Die resultierenden Monatsumsätze der SFS Group im Juli und August bewegten sich im mittleren einstelligen Prozentbereich unter den Werten der Vorjahresperioden. Während die Segmente Fastening Systems und Distribution & Logistics in Lokalwährungen praktisch das Vorjahresniveau erreichten, lagen die Umsätze des Segments Engineered Components in Lokalwährungen rund 10% unter den Werten des Vorjahres. Positiv entwickelt sich im laufenden dritten Quartal in allen drei Segmenten auch die Ertragskraft.

Angesichts des steigenden Risikos einer zweiten massiven globalen Welle der COVID-19-Pandemie ist die Entwicklung im vierten Quartal mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Vor diesem Hintergrund belässt SFS die im Rahmen der Berichterstattung zum ersten Semester kommunizierten Prognosen für das zweite Semester, trotz positiver Impulse und entsprechendem Upside-Potenzial, unverändert.

Detailliertere Angaben sind in der Präsentation zum heute stattfindenden SFS Investor Day enthalten ( Link zur Präsentation )

Kapazitäten für Wachstumsprojekte im Bereich Automotive werden geschaffen

SFS positioniert sich seit Jahren erfolgreich als Entwicklungspartner für Kunden der Automobilindustrie. Innovationstreiber sind die Trends zu mehr Komfort, verbesserter Sicherheit, steigender Effizienz und übergeordnet zum autonomen Fahren. Die damit einhergehende Elektrifizierung der Fahrzeuge, welche auch für die Bremssysteme gilt, ist ein attraktives Wachstumsfeld. In diesem hat sich SFS eine führende Stellung erarbeitet. Mit der erfolgreichen Akquisition von Neuprojekten für Baugruppen, die in elektrischen Bremssystemen zum Einsatz kommen, schafft SFS die Basis für weiteres Wachstum.

Um die akquirierten Kundenprojekte realisieren zu können, investiert das Unternehmen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten und damit den Bau einer zusätzlichen Produktionshalle am Standort Heerbrugg (Schweiz). Das Investitionsvolumen für das Gebäude beträgt rund CHF 25−30 Mio. Aktuell werden die Vorbereitungen für einen Baubeginn Anfang 2021 getroffen. Das Investitionsprojekt ist die Fortführung der seit mehreren Jahren verfolgten Fokussierung der Aktivitäten in der Schweiz auf besonders know-how-intensive und innovative Produkte, die kapitalintensive und hoch automatisierte Prozesse voraussetzen.

SFS erwartet solides Halbjahresergebnis trotz COVID-19 Pandemie

News – 3. Juli 2020

Nach einer soliden Entwicklung im ersten Quartal, ist das zweite Quartal, wie erwartet, durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie beeinträchtigt. Der Fokus liegt auf dem Schutz der Mitarbeitenden, der Sicherung der Lieferfähigkeit sowie umfassenden Massnahmen zur Sicherung der Ertragskraft. Die Innovationsprogramme werden ungebremst vorangetrieben.

Dank organischem Wachstum in zwei Divisionen und einer balancierten Ausrichtung beschränkt sich der Umsatzrückgang, im Vergleich zum Vorjahresumsatz von CHF 867.8 Mio., auf rund –11%. Die Währungs- und Akquisitionseffekte neutralisieren sich nahezu.

Trotz des Umsatzrückgangs erwartet SFS für das erste Halbjahr 2020 eine EBIT-Marge von rund 9% (Vorjahresperiode normalisiert: 12.6%) und eine EBITDA-Marge von rund 15% (Vorjahresperiode: 17.6%).

Die detaillierten Finanzzahlen zum ersten Semester 2020 und eine angepasste Guidance für das Gesamtjahr 2020 werden am 21. Juli 2020 publiziert.

SFS verteidigt ihre Ertragskraft trotz schwierigem zweiten Quartal

News – 21. Juli 2020

Das erste Halbjahr war geprägt durch die COVID-19-Pandemie, welche im zweiten Quartal die Geschäftsentwicklung stark beeinträchtigte. In dieser aussergewöhnlichen Situation lag der Fokus des Managements auf dem Schutz der Mitarbeitenden, der temporären Anpassung der Produktionskapazitäten und striktem Kostenmanagement zur Sicherung der Ertragskraft sowie zur Aufrechterhaltung der Innovationstätigkeit. Die Umsatzentwicklung profitierte von der balancierten Ausrichtung auf verschiedene Endmärkte und Regionen sowie vom organischen Wachstum in einzelnen Divisionen. Der Bruttoumsatz lag bei CHF 773.7 Mio. Dies entspricht –10.8% gegenüber der Vorjahresperiode. Trotz des Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr weist SFS eine robuste EBITDA-Marge von 15.5% und eine EBIT-Marge von 9.2% aus.

Nach einem leichten organischen Wachstum im ersten Quartal belasteten die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, wie erwartet, die Geschäftstätigkeit der SFS Group im zweiten Quartal erheblich. Um die Gesundheit der Mitarbeitenden und die Lieferfähigkeit für die Kunden sicherzustellen sowie den Einfluss der tieferen Auslastung auf den Ertrag zu mindern, wurden umfangreiche Massnahmen frühzeitig und konsequent umgesetzt.

Entwicklung in den Endmärkten stark divergierend

Während die Divisionen Electronics und Medical ihren Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode steigerten, war die Nachfrage seitens Kunden der Automobilindustrie und anderer industrieller Bereiche teils massiv reduziert. Die balancierte Ausrichtung auf unterschiedliche Endmärkte und Regionen schwächte die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Umsatzentwicklung ab. Der Umsatz für das erste Semester betrug CHF 773.7 Mio. Dies entspricht einer Umsatzreduktion gegenüber der Vorjahresperiode von –10.8%. Positiv zur Umsatzentwicklung beigetragen haben Konsolidierungseffekte mit 3.4%. Die Währungseffekte betrugen –3.8%.

Einflussfaktoren in Mio. CHF Wachstum
Bruttoumsatz 1. Halbjahr 2019 867.8
Einfluss Währungseffekte –33.0 –3.8%
Veränderung im Konsolidierungskreis* 29.5 3.4%
Organisches Wachstum –90.6 –10.4%
Bruttoumsatz 1. Halbjahr 2020 773.7 –10.8%

*Erstkonsolidierung Triangle Fastener Corporation, Inc (TFC, seit 1.4.2019), MBE Moderne Befestigungselemente GmbH (MBE, seit 1.1.2020), Truelove & Maclean, Inc (T&M, seit 1.4.2020)

Umsatzanteil nach Endmärkten
in Mio. CHF 1. Halbjahr 2019
Anteil
1. Halbjahr 2020
Anteil
Wachstum Wachstum organisch
Automobilindustrie 224.0
25.8%
149.8
19.4%

–33.%

–30.6%
Bauindustrie 260.5
30.0%
256.0
33.1%

–1.7%

–6.5%
Elektro- und Elektronikindustrie 134.3
15.5%
137.5
17.8%

2.4%

7.0%
Medizinaltechnik 65.3
7.5%
66.8
8.6%

2.2%

5.9%
Übrige Industrien 183.7
21.2%
163.6
21.1%

–10.9%

–10.0%

Dank umfangreicher Massnahmen robuste Ertragskraft verteidigt

Die ab dem zweiten Quartal verlangsamte Nachfrage und die damit verbundene tiefere Kapazitätsauslastung hatten erhebliche Auswirkungen auf die Profitabilität. Dank der grundsätzlich guten Ertragskraft und den frühzeitig und entschieden umgesetzten Massnahmen konnte in dieser aussergewöhnlichen Situation ein solider Betriebsgewinn erarbeitet werden. Der EBIT beträgt CHF 71.0 Mio. was einer EBIT-Marge von 9.2% entspricht (Vorjahresperiode normalisiert: 12.6%) und die EBITDA-Marge erreichte 15.5% (Vorjahresperiode: 17.6%). Der Konzerngewinn liegt bei CHF 53.9 Mio.

Die finanzielle Situation von SFS ist mit einem hohen Eigenfinanzierungsgrad von 72.7% sehr solide und die Liquidität gewährleistet, was die nachhaltige Unternehmensentwicklung unterstützt.

Investitionen zur Realisierung von Wachstumsprojekten getätigt

Die Investitionstätigkeit wurde auf Innovationsvorhaben und Fertigungskapazitäten zur Realisierung von Wachstumsprojekten fokussiert. Die Investitionen betrugen in der ersten Jahreshälfte CHF 56.6 Mio., was 7.3% des Umsatzes entspricht (Vorjahresperiode: 6.5%). Um auch in Zukunft die Kundenprojekte und das damit verbundene Wachstum in den Divisionen Industrial und Medical realisieren zu können, investiert SFS in umfangreiche Standorterweiterungen in der Schweiz und in den USA. Dies erhöhte die Investitionsquote um 230 Basispunkte.

Segment Engineered Components (EC) – Divisionen haben sich unterschiedlich entwickelt

Die Entwicklungen der einzelnen Endmärkte des Segments EC waren stark divergierend. Die Nachfrage bei den Divisionen Electronics und Medical war weniger stark beeinträchtigt. Die beiden Divisionen erzielten ein positives Wachstum. Die Divisionen Automotive und Industrial waren mit temporären Werksschliessungen bei Grosskunden und einem teilweise stark reduzierten Auftragseingang konfrontiert. Insgesamt resultierte ein Umsatz von CHF 380.1 Mio., was einer Reduktion von –16.3% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Konsolidierungseffekte stützten die Umsatzentwicklung mit 1.3%, während Währungseffekte diese mit –4.1% belasteten. Die Positionierung des Segments in den jeweiligen Endmärkten ist unverändert solide, was durch die kundenseitig weiter vorangetriebenen Wachstumsprojekte bestätigt wird. Vor diesem Hintergrund erzielte das Segment EC einen EBIT von CHF 35.1 Mio. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 9.1% (Vorjahresperiode normalisiert: 16.1%).

Segment Fastening Systems (FS) – Ausbau des Marktzugangs fortgesetzt

Investitionen in den Ausbau des Marktzugangs durch die Übernahmen von Triangle Fastener Corporation, Inc (TFC), und MBE Moderne Befestigungselemente GmbH (MBE) beeinflussten das Ergebnis positiv. Die Bauindustrie unterlag weniger starken Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie und somit war der Effekt auf die Entwicklung der Division Construction weniger ausgeprägt. Die Einschränkungen und der damit verbundene Nachfragerückgang in den Schlüsselmärkten spürte die Division Riveting deutlich stärker. Im ersten Halbjahr 2020 lag der Segmentumsatz bei CHF 234.0 Mio., was einer Reduktion von –5.8% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Veränderungen im Konsolidierungskreis steuerten 9.5% zur Umsatzentwicklung bei. Die Währungseffekte betrugen –5.3%. Die EBIT-Marge lag mit 9.5% leicht über der Vorjahresperiode von 9.4%.

Segment Distribution & Logistics (D&L) – Positive Entwicklung in schwierigem Umfeld erreicht

Das Segment D&L profitierte im ersten Halbjahr von seiner ausgewogenen Positionierung hinsichtlich Kundensegmenten und Produktbereichen. Positiv entwickelten sich insbesondere die Umsätze in den Bereichen Bau und persönliche Schutzausrüstung. Als wichtiger strategischer Eckpfeiler haben sich die verschiedenen Absatzkanäle erwiesen. Der Verkauf über den eigenen eShop bewährte sich während der Lockdownphase der COVID-19-Pandemie als effektive Ergänzung zu den übrigen Verkaufskanälen. Der Segmentumsatz von insgesamt CHF 159.6 Mio. lag mit –3.4% unter dem des ersten Semesters 2019. Währungseffekte belasteten die Entwicklung mit –0.8%. Der EBIT übertraf mit CHF 14.5 Mio. und einer Marge von 8.9% das Vorjahresergebnis (Vorjahresperiode normalisiert: 7.9%).

Leichte Erholung der Nachfrage im zweiten Halbjahr erwartet

Aufgrund des unklaren weiteren Verlaufs der COVID-19-Pandemie und dem nach wie vor volatilen politischen und wirtschaftlichen Umfeld ist die Einschätzung der weiteren geschäftlichen Entwicklung schwierig. SFS erwartet für das zweite Halbjahr einen leicht höheren Umsatz bei einer in etwa gleichbleibenden EBIT-Marge wie im ersten Halbjahr 2020. Diese Einschätzung basiert auf den aktuell verfügbaren Informationen und der Annahme, dass keine zweite massive, globale Welle der COVID-19-Pandemie die konjunkturelle Entwicklung weiter beeinträchtigt.

Der Fokus des Managements auf die Sicherheit der Mitarbeitenden, die Sicherstellung der Lieferfähigkeit und Kostenkontrolle sowie die Weiterverfolgung der Innovationsprojekte wird unverändert Priorität haben.

SFS Verwaltungsrat beantragt Zuwahl von Manuela Suter

News – 29. Juni 2020

Der Verwaltungsrat der SFS Group AG beantragt die Zuwahl von Manuela Suter an der Generalversammlung vom 22. April 2021.

Manuela Suter ist CFO und Mitglied der Konzernleitung von Bucher Industries. In dieser Funktion verfügt sie über mehrjährige Erfahrung in einem multidivisionalen, internationalen, börsenkotierten Industrieunternehmen.

Nach Abschluss ihres Studiums in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich hat sich Frau Suter zur Wirtschaftsprüferin ausgebildet und arbeitete in dieser Rolle mehrere Jahre für eine führende Revisionsgesellschaft. Danach war sie in den Bereichen Accounting, Controlling und Reporting in Industrieunternehmen, bei SIX Exchange Regulation und seit 2011 bei Bucher Industries tätig.

Der Verwaltungsrat der SFS Group erachtet die geplante Zuwahl von Manuela Suter als wertvolle Ergänzung seines Gremiums.

SFS erhöht den Fokus auf Nachhaltigkeit

News – 4. Juni 2020

Nachhaltiges Denken und Handeln gehört seit den Gründungstagen zur DNA von SFS. Um umfassender über die Nachhaltigkeit bei SFS zu berichten, erhält das Thema eine eigene Plattform ( sustainability.sfs.biz). In diesem Zusammenhang wird SFS zukünftig jedes Jahr einen Sustainability Report veröffentlichen. Im Berichtsjahr fokussierte sich SFS auf fünf wesentliche Themen. Erfolge sind in allen Bereichen sichtbar und weitere Verbesserungsmassnahmen lanciert.

Die Visionen «Jeder Mitarbeiter ein Unternehmer» und «Gemeinsam streben wir nach nachhaltigem Erfolg» stammen aus den Anfangsjahren von SFS und haben den Weg des Unternehmens bis heute geprägt: Zum Ausdruck kommt dies durch das nach innen und aussen aktiv gelebte Leistungsversprechen «Inventing success together».

Fokus auf Nachhaltigkeit erhöht

Um den Fokus auf die Nachhaltigkeit bei SFS zu erhöhen, erhält das Thema eine eigene Webseite und wird separat zum Geschäftsbericht publiziert. «Ich freue mich sehr darüber, unseren Anspruchsgruppen mit dem neuen Format des Sustainability Reports einen spannenden und transparenten Blick «hinter die Kulissen» von SFS ermöglichen zu können und lade Sie herzlich ein, weiterhin den Dialog mit uns zu suchen.», erklärt Jens Breu, CEO SFS Group. SFS veröffentlicht ihren Sustainability Report zukünftig jährlich und orientiert sich dabei an den international anerkannten Richtlinien von GRI Standards (Option «Kern»).

Materialitätsmatrix im Berichtsjahr aktualisiert

Die Materialitätsmatrix wurde an die Vorgaben von GRI angepasst und aktualisiert. Zu diesem Zweck führte SFS im Berichtsjahr umfangreiche Interviews mit den identifizierten Anspruchsgruppen durch. Die anschliessende Konsolidierung und Priorisierung der Ergebnisse ergab die wesentlichen Themen, auf die SFS im Berichtsjahr ihren Fokus ausgerichtet hat:

  • Wirtschaftliche Leistung
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Aus- und Weiterbildung
  • Emissionen
  • Sozioökonomische Compliance

Fortschritte erzielt und weitere Verbesserungen angestrebt

In allen fünf wesentlichen Themenbereichen erzielte SFS gute Erfolge und lancierte weitere Massnahmen zu verschiedenen Verbesserungen.

Im Geschäftsjahr 2019 konnte SFS ihre solide wirtschaftliche Leistung unter Beweis stellen und die operative Leistung insgesamt wieder leicht steigern. Gemäss ihrer Mittelfristplanung verfolgt SFS das Ziel, die operative Leistung bis 2025 weiter kontinuierlich auszubauen, wobei sich die Anteile der Anspruchsgruppen an der operativen Leitung stabil entwickeln sollen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die geplante Leistungserbringung sind derzeit noch nicht umfassend abschätzbar.

Im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sank die Anzahl der Berufsunfälle gegenüber 2018 weltweit um 19% auf insgesamt 113 Berufsunfälle. Dies entspricht einer Berufsunfallrate von 12.5 pro 1'000 Mitarbeitenden. SFS hat sich zum Ziel gesetzt, die Berufsunfälle bis 2025 um 50% zu reduzieren, um der langfristigen Absicht von null Berufsunfällen schrittweise näher zu kommen.

Die duale Aus- und Weiterbildung wird bei SFS stark gefördert. Den Anspruch, dass 5–7% aller Mitarbeitenden Auszubildende oder Mitarbeitende in einer dualen Bildungs-aktivität sind, bestätigte das Unternehmen im 2019 wieder mit 6.3% (2018: 6.6%). Im deutschsprachigen Raum findet besonders die duale Ausbildung auf einem sehr guten Niveau statt. Diesen Ausbildungsstandard weitet SFS zukünftig verstärkt auf die ganze Gruppe aus.

Einhergehend mit der Bestrebung die Emissionen kontinuierlich zu reduzieren, entwickelt SFS bis Ende 2020 eine Roadmap für die gesamte Gruppe. Diese Roadmap dient als Basis für die systematische CO₂-Reduktion und wird im nächsten Sustainability Report vorgestellt. Ausserdem verfolgt SFS die kontinuierliche Fortführung der Standortzertifizierung nach ISO 14001 (Umweltmanagement): Aktuell sind bereits 15 von 27 Produktionsstandorten nach ISO 14001 zertifiziert. Im Geschäftsjahr 2020 sollen weitere Standorte folgen.

Der SFS Verhaltenskodex beschreibt die Grundlagen, um ein vorbildlicher, zuverlässiger und fairer Geschäftspartner und Arbeitgeber zu sein. Für die Einhaltung der Vorgaben des Verhaltenskodex hat das Unternehmen ein effektives Compliance-System aufgebaut. Im Berichtsjahr war die SFS Group von keinerlei Sanktionen im Bereich Sozioökonomische Compliance betroffen. Dies ist auch die klare Erwartungshaltung für 2020.

SFS regelt die Managementverantwortung für die Division Medical neu

News – 27. Mai 2020

J. Mark King hat beschlossen, in den Ruhestand zu treten und als Leiter der Division Medical zurückzutreten. Bis zur Ernennung eines Nachfolgers wird Jens Breu, CEO der SFS Group, die Division Medical vorübergehend führen und eng mit dem Management Team der Division zusammenarbeiten. Die Stärkung der Position in der MedTech-Industrie hat für SFS eine hohe Priorität und wird durch substanzielle Investitionen in Mitarbeitende und Kapazitäten unterstützt.

Nach fast 10-jähriger Tätigkeit als CEO von Tegra Medical und als Leiter der Division Medical der SFS Group hat J. Mark King entschieden, zum 1. August 2020 zurückzutreten. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung danken J. Mark King für seine langjährige Tätigkeit.

Die MedTech-Industrie ist ein wichtiges Marktsegment für SFS. Es ist das strategische Ziel, die Position in diesem Markt weiter zu stärken und auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind substanzielle Investitionen zur Realisierung der initiierten Wachstumsprojekte geplant.

Bis zur Ernennung eines Nachfolgers wird Jens Breu, CEO der SFS Group, vorübergehend die Verantwortung für die Division Medical übernehmen.

SFS ernennt Nachfolger für CFO-Position

News – 29. April 2020

Volker Dostmann ist als neuer CFO von SFS designiert. Er wird die Funktion vom langjährigen CFO Rolf Frei an der Generalversammlung der SFS Group 2021 übernehmen.

Der Verwaltungsrat der SFS Group hat Volker Dostmann zum Nachfolger von Rolf Frei als CFO gewählt. Volker Dostmann wird per 1. November 2020 das Group Executive Board verstärken und die Funktion des CFO anlässlich der ordentlichen Generalversammlung (GV) vom 22. April 2021 übernehmen.

Volker Dostmann ist aufgrund seiner über 20-jährigen Tätigkeit im industriellen Umfeld und seiner Erfahrung in verschiedenen CFO-Funktionen bestens für die Position qualifiziert. Mit dem frühzeitigen Eintritt des 49-jährigen Schweizers wird die Voraussetzung für eine reibungslose Übergabe der CFO-Position an der GV 2021 geschaffen.

Seit seinem Eintritt 1981 prägte Rolf Frei als langjähriger CFO und Leiter der Services die Entwicklung von SFS massgeblich. Nach der Übergabe der CFO-Funktion wird er das Unternehmen bis zu seiner ordentlichen Pensionierung bei ausgewählten strategischen Projekten unterstützen.

Verwaltungsrat und Konzernleitung bedanken sich an dieser Stelle bereits heute bei Rolf Frei für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit sowie die hohe Loyalität für die SFS Group.

SFS erhält Zustimmung zu allen Anträgen und ist auf den erwarteten Wirtschaftsabschwung vorbereitet

News – 23. April 2020

Die Aktionäre haben an der 27. Generalversammlung der SFS Group AG allen Anträgen des Verwaltungsrats mit grosser Mehrheit zugestimmt. Dank solidem Quartalsergebnis, robuster finanzieller Verfassung und umfassendem Massnahmenpaket ist SFS für die Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vorbereitet.

Gestützt auf Art. 6a der COVID-19-Verordnung 2 des Schweizerischen Bundesrates vom 13./16. März 2020 machte der Verwaltungsrat der SFS Group AG davon Gebrauch, als einzige Möglichkeit der Teilnahme an der Generalversammlung vom 23. April 2020 die schriftliche oder elektronische Stimmabgabe und Vollmachterteilung an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter anzuordnen.

Eine physische Teilnahme an der Generalversammlung war den Aktionärinnen und Aktionären damit nicht möglich. Die Generalversammlung wurde am 23. April 2020 in den Räumlichkeiten der SFS Group AG am Hauptsitz der Gesellschaft und im Beisein des unabhängigen Stimmrechtsvertreters sowie eines Vertreters der Revisionsstelle durchgeführt. Insgesamt wurden 30'653'423 stimmberechtigte Aktien vertreten. Dies entspricht 81.74% des Aktienkapitals.

Alle Anträge mit grosser Mehrheit genehmigt

Die Aktionäre genehmigten den Lagebericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung. Alle Mitglieder des Verwaltungsrats wurden in ihren bisherigen Funktionen bestätigt und die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wurde genehmigt. Den beiden Gremien Verwaltungsrat und Konzernleitung haben die Aktionäre Entlastung erteilt.

Ebenfalls wurden der unabhängige Stimmrechtsvertreter, Bürki Bolt Rechtsanwälte in Heerbrugg, und die Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG in St. Gallen wiedergewählt.

Dividende als Zeichen der Solidarität im Vergleich zum Vorjahr um 10% reduziert

Auch der Antrag zur Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.80 pro Namenaktie wurde mit grosser Mehrheit angenommen. Der Verwaltungsrat hatte den Aktionären nachträglich eine Reduktion der Ausschüttung um CHF 0.20 oder 10% im Vergleich zur Ausschüttung im Vorjahr beantragt. Dies als Zeichen der Solidarität in dieser durch die COVID-19-Krise ausgelösten ausserordentlichen Situation, in der umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln verlangt ist.

Solides Ergebnis im ersten Quartal 2020 erreicht

Dank solidem Ergebnis im ersten Quartal 2020, einer robusten finanziellen Verfassung sowie umfassenden Massnahmen ist SFS auf den wirtschaftlichen Abschwung vorbereitet. Trotz der ab Mitte März spürbaren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie realisierte das Unternehmen im ersten Quartal ein solides Ergebnis. Der Quartalsabschluss war durch ein leichtes organisches Wachstum und eine Ertragskraft, die im Rahmen des Vorjahreswertes liegt, gekennzeichnet.

Aufgrund der massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erwartet SFS im zweiten Quartal eine deutlich rückläufige Geschäftsentwicklung. Der Einfluss der Coronakrise ist für das laufende Geschäftsjahr noch nicht abschätzbar. Die Kapazitäten wurden im Wesentlichen mittels Kurzarbeit auf die reduzierte Nachfrage angepasst. Weitere Massnahmen zur Kürzung der Kosten und Investitionen wurden ergriffen. Die Innovationsprogramme werden ungebremst vorangetrieben.

Dank der breiten Abstützung auf unterschiedliche Endmärkte, den guten Marktpositionen und der robusten Finanzierung sieht sich SFS in der Lage, die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie bewältigen zu können.

SFS VR beantragt Reduktion der Dividende als Zeichen der Solidarität

News – 17. April 2020

Der Verwaltungsrat der SFS Group beantragt, als Zeichen der Solidarität und im Vergleich zum ursprünglich publizierten Antrag, an der Generalversammlung eine Reduktion der Dividende um 14%. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung verzichten vorübergehend auf 10% ihres Gehalts.

Die SFS Group ist dank ihrer balancierten Ausrichtung, der guten Marktposition und der robusten finanziellen Verfassung gut für die Bewältigung der COVID-19 Pandemie gerüstet. Dennoch ist es in dieser ausserordentlichen Situation wichtig den Bedürfnissen der Kunden und Mitarbeitenden Sorge zu tragen sowie umsichtig und verantwortungsvoll mit den, durch die COVID-19 Krise ausgelösten, Unsicherheiten umzugehen.

Neben der Einführung von Kurzarbeit und einer Gehaltsreduktion von Verwaltungsrat und Unternehmungsleitung, sind deshalb auch weitere umfassende Massnahmen zur Reduktion der Kosten und Investitionen rasch beschlossen worden. Zudem beantragt der Verwaltungsrat der SFS Group an der 27. Ordentlichen Generalversammlung eine Ausschüttung von CHF 1.80 pro Namenaktie. Dies entspricht, im Vergleich zum ursprünglich publizierten Antrag, einer Reduktion von CHF 0.30 oder 14% und einer Reduktion um CHF 0.20 oder 10% im Vergleich zur Ausschüttung im Vorjahr.

Die Reduktion der Dividende stellt einen Änderungsantrag des Verwaltungsrates zur Traktandenliste dar. Damit ist für die Annahme dieses Antrages die Stimmrechtsinstruktion unter «Zusatz- und Änderungsanträge» massgebend. Weisungen an den Stimmrechtsvertreter können bis zum Ablauf der Antwortfrist (17. April 2020, 23.59 Uhr) elektronisch eingereicht und abgeändert werden.

Der Verwaltungsrat bittet die Aktionärinnen und Aktionäre um Unterstützung dieses Änderungsantrags und bedankt sich für ihre Solidarität.

SFS reduziert temporär ihre Kapazitäten infolge der COVID-19-Pandemie

News – 23. März 2020

Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, den behördlichen Anweisungen und vor dem Hintergrund von Werksschliessungen bei wichtigen Kunden reduziert SFS zum Schutz ihrer Mitarbeitenden und deren Gesundheit temporär ihre Kapazitäten. Die Realisierung von Neuprojekten wird weiterhin fortgeführt.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie und um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen, passt SFS ihre Kapazitäten temporär an. Das Unternehmen führt an verschiedenen Standorten, vor allem in Europa und Nordamerika, Kurzarbeit ein. Dies vor dem Hintergrund, dass wichtige Kunden von SFS angekündigt haben ihre Werke temporär zu schliessen oder den Betrieb stark einzuschränken. Arbeiten zur Realisierung von Neuprojekten werden weiterhin fortgeführt.

Schutz der Gesundheit und Sicherung der Arbeitsplätze

Zu welchem Zeitpunkt die Massnahmen wieder aufgehoben werden, ist abhängig vom Verlauf der COVID-19-Pandemie und dem Verhalten der Kunden. Mit diesen Massnahmen schützt SFS die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und deren Arbeitsplätze.

SFS steigerte Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2019

News – 6. März 2020

Die SFS Group hat das herausfordernde Geschäftsjahr 2019 gut gemeistert. Dies gelang einerseits dank der hohen Innovationskraft – getreu dem Claim «Inventing success together» – und andererseits dank der balancierten Ausrichtung auf unterschiedliche Märkte. Der Umsatz wuchs um 2.5% und erreichte CHF 1’781.4 Mio. Die normalisierte EBIT-Marge lag mit 13.4% über der Prognose. Getragen wurden die Ergebnisse von einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Semester. Der Konzerngewinn stieg um 6.5% auf CHF 206.5 Mio.

Das Geschäftsjahr 2019 war für die SFS Group geprägt von erheblichen Herausforderungen, wie z. B. der schwachen Nachfrage im Automobil- und Elektronikmarkt. Diese hat im Jahresverlauf auch angrenzende Marktsegmente belastet, wobei die Handelskonflikte und die politischen Spannungen eine zusätzliche Herausforderung darstellten. Vor diesem Hintergrund hat SFS das Geschäftsjahr 2019 gut gemeistert, was insbesondere in der deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Semester zum Ausdruck kam. Profitiert hat das Unternehmen dabei von der balancierten Ausrichtung auf unterschiedliche Märkte und von ihrer klaren Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und Innovationstrends. SFS ist stark positioniert und verteidigte ihre Wettbewerbsposition erfolgreich. Dies wurde durch den Hochlauf zentraler Projekte, insbesondere im zweiten Semester, dokumentiert. Dank dieser Projekte gelang die erwartete Rückkehr zu organischem Wachstum. Der Umsatz im zweiten Halbjahr lag 3.5% über der Vorjahresperiode. Davon entfielen 1.1% auf organisches Wachstum. Im ersten Semester lag das organische Wachstum noch bei –2.4%.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2019 betrug der Umsatz mit Dritten CHF 1’781.4 Mio. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Umsatzsteigerung von 2.5%. Veränderungen im Konsolidierungskreis steuerten 4.4% zum Wachstum bei. Währungseffekte belasteten das Ergebnis mit –1.3%. Organisch sind die Umsätze auf Jahresbasis um –0.6% leicht gesunken.

Umsatzanteil in Amerika markant gewachsen

In den geografischen Absatzmärkten ist SFS breit abgestützt. In Asien, Europa und der Schweiz resultierten leicht tiefere Umsätze. Sie wurden einerseits von negativen Wäh-rungseffekten und andererseits von einer nachlassenden Dynamik der Nachfrage belastet. Die starke Umsatzzunahme in Amerika ist auf den Akquisitionseffekt aus der Übernahme von Triangle Fastener Corporation (TFC) und auf die organisch erarbeiteten Markterfolge in der Bauindustrie und insbesondere im Medizinalbereich zurückzuführen. Insgesamt wuchs der Umsatz in Amerika um 25.0% (organisch 5.0%) und erreichte einen Anteil von 21.6% am Gesamtumsatz.

Betriebsgewinn im zweiten Halbjahr verbessert

Mit einer normalisierten EBIT-Marge von rund 14.2% gelang der SFS Group im zweiten Semester eine erhebliche Leistungssteigerung. Diese betrug, im Vergleich zum Wert des ersten Semesters, 160 Basispunkte. Gründe für die höhere Profitabilität waren das Wachstum im Segment Engineered Components, die ergriffenen Massnahmen zur Stärkung der Ertragskraft sowie positive saisonale Effekte. Der normalisierte Betriebsgewinn beträgt CHF 239.1 Mio. (Vj. CHF 243.1 Mio.). Die normalisierte EBIT-Marge übertrifft mit 13.4% die Mitte 2019 kommunizierte Prognose. Der effektiv ausgewiesene Betriebsgewinn liegt bei CHF 236.3 Mio. Die Differenz zum normalisierten Wert ist durch Sondereffekte begründet. Der Konzerngewinn wird aufgrund der Aktivierung latenter Steuerguthaben mit einem einmaligen Effekt von CHF 17.2 Mio. positiv beeinflusst. Mit CHF 206.5 Mio. (Vj. CHF 193.9 Mio.) entspricht der Konzerngewinn 11.6% des Nettoumsatzes.

Erfolgsrechnung FY19

Segment Engineered Components – Herausforderndes Jahr solide gemeistert

Der ausgewiesene Umsatz des Segments Engineered Components (EC) betrug für 2019 CHF 957.1 Mio. (Vj. CHF 967.0 Mio.). Unter Berücksichtigung der negativen Währungseffekte von –1.2% resultierte ein leichtes organisches Wachstum von 0.2%. Während sich die Nachfrage in den anderen Divisionen abschwächte, überzeugte die Division Medical über das ganze Jahr hinweg durch eine stabile und dynamische Wachstumsentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Segment EC insgesamt einen normalisierten Betriebserfolg von CHF 164.1 Mio., was einer normalisierten EBIT-Marge von 17.0% entspricht (Vj. 18.2%). Die Entwicklung war durch die Leistungssteigerung im zweiten Halbjahr geprägt. Im Vergleich zum ersten Semester konnte die normalisierte EBIT-Marge im zweiten Semester um 170 Basispunkte auf 17.8% gesteigert werden.

Kennzahlen EC FY19

Segment Fastening Systems – Marktposition gestärkt

Im Segment Fastening Systems (FS) profitiert die Division Construction von einem stabilen Marktumfeld. Durch die Akquisition von TFC wurde die Marktposition in den USA deutlich gestärkt. Die Division Riveting bewegte sich im schwierigen Marktumfeld der deutschen und britischen Automobilindustrie. Der Umsatz des Segments betrug CHF 498.3 Mio. (Vj. CHF 437.1 Mio.), was einer Steigerung von 14.0% im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Die Konsolidierungseffekte bei der Division Construction trugen 18.5% zum Umsatzwachstum im Segment bei. Organisch resultierte eine leicht negative Umsatzentwicklung von –2.1%. Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung mit –2.4%. Der Betriebserfolg betrug CHF 47.1 Mio., was einer Steigerung um 6.7% im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Für das Gesamtjahr ergibt sich eine EBIT-Marge von 9.2% (Vj. 9.8%).

Kennzahlen FS FY19

Segment Distributions & Logistics – Ertragskraft verbessert

Das Segment Distribution & Logistics (D&L) erarbeitete in der Berichtsperiode einen Umsatz von CHF 326.0 Mio. (Vj. CHF 334.5 Mio.), welcher organisch mit –0.8% unter dem Wert des Vorjahres lag. Veränderungen im Konsolidierungskreis und Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung mit –1.7%. Der Trend zur Stärkung der Ertragskraft setzte sich im anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich fort. Das Segment D&L erarbeitete einen normalisierten Betriebsgewinn (EBIT) von CHF 26.2 Mio., was einer EBIT-Marge von 7.9% (Vj. 7.6%) entspricht.

Kennzahlen D&L FY19

Auszahlung an die Aktionäre

Aufgrund der robusten Ertragslage, der sehr soliden Bilanzstruktur und der vorsichtig optimistischen Aussichten für die weitere Geschäftsentwicklung beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 2.10 je Aktie (Vj. CHF 2.00).

Ausblick in das Geschäftsjahr 2020

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet SFS eine verhaltene Nachfrage in wichtigen Märkten, wie z. B. der Automobilindustrie. Zudem geht das Unternehmen weiterhin von einem volatilen politischen und wirtschaftlichen Umfeld aus. Dank der starken Marktposition und der attraktiven Projektpipeline rechnet SFS mit einem Umsatzwachstum von 0–2% in Lokalwährung und inklusive Konsolidierungseffekten. In diesem anspruchsvollen Umfeld erwartet SFS im Geschäftsjahr 2020 eine EBIT-Marge von 12–14%. Dies, soweit sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht deutlich verschlechtern.

Die vollständigen Auswirkungen der Ausbreitung des COVID-19-Virus können zum aktuellen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.

Aufgrund der entstandenen Mixverschiebung und der verlangsamten globalen wirtschaftlichen Entwicklung liegt die vergleichbare mittelfristige Wachstumszielsetzung neu bei 3–6%. Bei der EBIT-Marge liegen die mittelfristigen Erwartungen bei 13–16%.

SFS ergänzt ihre globale Produktionsplattform um die Tiefziehtechnik in Nordamerika

Mit der Übernahme von Truelove & Maclean («T&M») setzt SFS ihre «local for local» Strategie weiter konsequent um und erweitert die bestehenden Produktions- und Entwicklungsplattformen in Nordamerika um die Tiefziehtechnik. T&M, mit Hauptsitz in Watertown, Connecticut, ist ein führender Anbieter tiefgezogener Komponenten vorrangig für Kunden aus der Automobilindustrie. Das Unternehmen erzielte 2019 mit etwa 110 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund $ 36 Mio.

T&M, die in 2019 ihr 75-jähriges Bestehen feierte, wird seit 1981 von ihrem Eigentümer Richard Bouffard geführt. Der in den USA ansässige Betrieb verfügt über eine ausgesprochen hohe Expertise in der Tiefziehtechnik und generiert seinen Umsatz vorrangig in den USA, gefolgt von Mexiko und Brasilien. Neben dem Automobilsektor beliefert T&M auch Kunden aus dem Bereich der Heizungs- und Klimaanlagentechnik sowie anderer Industrien.

Know-how im Bereich Tiefziehtechnik durch die Übernahme von T&M ausgebaut
Die mechanischen Befestigungssysteme und Präzisionskomponenten von SFS basieren neben einer hohen Technologie- und Prozesskompetenz auf detaillierten Anwendungskenntnissen der Endprodukte. Daher ist die Nähe zum Kunden von essenzieller Bedeutung. SFS verfolgt mit ihrer «local for local» Strategie den kontinuierlichen Aufbau einer globalen Entwicklungs- und Fertigungsplattform. Während in den USA bereits eine starke Präsenz der Technologien Kaltumformung, Präzisionszerspanung und Wärmebehandlung vorhanden ist, bietet T&M mit seinem umfangreichen Know-how im Bereich Tiefziehtechnik eine ideale Möglichkeit um diese Kerntechnologie von SFS in den USA zu etablieren und auszubauen. Damit können Kunden zukünftig lokal mit Tiefziehkomponenten beliefert werden.

T&M wird als Teil der Division Automotive, innerhalb des Segments Engineered Components, agieren. Das Unternehmen wird durch das bestehende Management weitergeführt, wodurch die Kontinuität gesichert ist. Der Vollzug der Transaktion wird bis Ende März 2020 erwartet.

SFS mit deutlicher Leistungssteigerung im zweiten Halbjahr

News – 24. Januar 2020

Die SFS Group kehrte im zweiten Halbjahr – in einem unverändert anspruchsvollen Marktumfeld – aufgrund des Hochlaufs von Projekten zu einem organischen Wachstum zurück. Ebenfalls stieg die Ertragskraft im Jahresverlauf deutlich an. Das Umsatzwachstum für das gesamte Geschäftsjahr 2019 betrug 2.5% und wurde hauptsächlich von der erstmaligen Konsolidierung von Triangle Fasteners Corporation (TFC) getragen. Der normalisierte Betriebsgewinn betrug rund CHF 239 Mio. und erreichte rund 13.4% des Nettoumsatzes.

Aufgrund ihrer klaren Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und Innovationstrends ist SFS stark positioniert und verteidigte, trotz der unverändert herausfordernden Rahmenbedingungen in wichtigen Märkten, ihre Wettbewerbsposition erfolgreich. Dies wurde auch durch den Hochlauf wichtiger Projekte, insbesondere im zweiten Semester, dokumentiert. Der Umsatz im zweiten Halbjahr lag 3.5% über der Vorjahresperiode, davon entfiel 1.1% auf organisches Wachstum. Im ersten Semester lag das organische Wachstum bei –2.4%.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2019 betrug der Bruttoumsatz CHF 1'781.4 Mio. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Umsatzsteigerung von 2.5%. Veränderungen im Konsolidierungskreis steuerten 4.4% zum Wachstum bei. Währungseffekte belasteten das Ergebnis mit –1.3%. Organisch sind die Umsätze auf Jahresbasis leicht um –0.6% gesunken.

20200124_Wachstumsfaktoren
20200124_Umsatzentwicklung nach Segment

Engineered Components: Herausforderndes Jahr solide gemeistert
Die Leistungssteigerung der SFS Group im zweiten Semester beruht insbesondere auf der Entwicklung im Segment Engineered Components, dem Segment, welches über die Hälfte zum Umsatz der SFS Group beisteuert. Im Vergleich zum ersten Semester stiegen die Umsätze in diesem Segment im zweiten Halbjahr um 10.7%. Das deutliche Wachstum war breit abgestützt und getragen vom saisonalen Hochlauf verschiedener Projekte sowie einer Erholung im Elektronikbereich.

Der 2019 ausgewiesene Umsatz für das Segment Engineered Components betrug CHF 957.1 Mio. Unter Berücksichtigung der negativen Währungseffekte von –1.2% resultierte ein leichtes organisches Wachstum von 0.2%. Die insgesamt flache Entwicklung ist auf die schwache Marktnachfrage zurückzuführen. Die Position bei ihren Kunden bestätigte SFS in allen Bereichen oder baute diese sogar aus. Die unverändert starke Wettbewerbsposition wurde durch den Gewinn substanzieller Neuprojekte und die gesunde Projektpipeline zusätzlich unterstrichen.

Fastening Systems: Marktposition weiter ausgebaut
Der Umsatz des Segments Fastening Systems betrug CHF 498.3 Mio., was einer Steigerung von 14.0% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die erwähnten Konsolidierungseffekte trugen 18.5% zum Umsatzwachstum bei. Organisch resultierte eine negative Umsatzentwicklung von –2.1%. Die Division Construction profitierte von einem stabilen Marktumfeld und erarbeitete ein leicht positives organisches Wachstum. Die Umsatzentwicklung der Division Riveting war dagegen von einer sehr anspruchsvollen Situation in den deutschen und britischen Automobilmärkten belastet. Währungseffekte drückten die Entwicklung des Segmentumsatzes mit –2.4%.

Dank innovativen Produkten sowie der erfolgreichen Akquisition von TFC (im April 2019) stärkte das Segment ihre Wettbewerbsposition im Baubereich.

Distribution & Logistics: Solide Entwicklung erreicht
Im Segment D&L resultierte, im Vergleich zum Vorjahr, ein leichter organischer Umsatzrückgang von –0.8%. Der ausgewiesene Umsatz beträgt CHF 326.0 Mio.

Grund für das leicht negative Wachstum ist die generelle Abschwächung der Nachfrage im Jahresverlauf, insbesondere bei Industriekunden. Die Marktposition des auf den Schweizer Heimmarkt ausgerichteten Segments konnte mit dem Gewinn von Neukunden sowie durch intensivierte Multi-Channel-Aktivitäten gestärkt werden. Aus dem veränderten Konsolidierungskreis resultierte ein Umsatzrückgang von –1.3% und aufgrund des stärkeren Schweizer Frankens von –0.4%.

Umsatzentwicklung nach Regionen: Umsatzanteil in Amerika deutlich gesteigert
In den geografischen Absatzmärkten war SFS breit abgestützt. In den einzelnen Regionen resultierten leicht tiefere Umsätze, was einerseits von negativen Währungseffekten und andererseits von einer nachlassenden Dynamik der Weltkonjunktur mit beeinflusst wurde. Die überproportionale Umsatzzunahme in Amerika ist auf den Akquisitionseffekt aus der Übernahme von TFC und auf die organisch erarbeiteten Markterfolge in der Bauindustrie und insbesondere im Medizinalbereich zurückzuführen. Insgesamt wuchs der Umsatz in Amerika um markante 25.0% (organisch 5.0%) und erreichte damit einen Anteil von 21.6% am Gesamtumsatz.

20200124_Umsatzentwicklung nach Regionen

Normalisierter Betriebsgewinn im zweiten Halbjahr deutlich gesteigert
Mit einer normalisierten EBIT-Marge von rund 14.2% gelang der SFS Group im zweiten Semester eine deutliche Leistungssteigerung. Diese beträgt, im Vergleich zum Wert des ersten Semesters, 160 Basispunkte. Gründe für die höhere Profitabilität waren das Wachstum im Segment Engineered Components, die ergriffenen Massnahmen zur Stärkung der Ertragskraft der gesamten SFS Group sowie positive saisonale Effekte.

Aufgrund der vorliegenden provisorischen Resultate erwartet SFS einen normalisierten Betriebsgewinn von rund CHF 239 Mio. (Vj. vergleichbar: CHF 243.1 Mio.). Die normalisierte EBIT-Marge übertrifft mit 13.4% die Mitte 2019 kommunizierte Prognose.

Das ausgewiesene Ergebnis wurde zusätzlich durch die erwarteten Einmaleffekte beeinflusst. Auf der positiven Seite stand der Buchgewinn aus dem Verkauf von Liegenschaften in der Schweiz. Negativ wirkten sich Kosten im Zusammenhang mit dem Umzug an den neuen Standort in Nantong (China) aus, welche deutlich tiefer als erwartet ausfielen. Die beiden Effekte führten im Geschäftsjahr netto zu einer Belastung von rund CHF 2.8 Mio.

Der Konzerngewinn wird aufgrund der Aktivierung latenter Steuerguthaben mit einem einmaligen Effekt von rund CHF 17 Mio. positiv beeinflusst. Die erwartete deutliche Leistungssteigerung der nordamerikanischen Aktivitäten führt zur Nutzung von Verlustvorträgen und steuerlichen Goodwill-Amortisationen. Zudem haben sich die Steuersätze in der Schweiz verändert.

Die detaillierten und geprüften Finanzzahlen zum Geschäftsjahr 2019 werden an der Medien- und Analystenkonferenz am 6. März 2020 präsentiert.

SFS erweitert Leistungsspektrum für Fassadenbefestiger in Deutschland

News – 20. Dezember 2019

SFS übernimmt mit mbe – Moderne Befestigungselemente GmbH ("mbe") – einen führenden Anbieter von lackierten Befestigern für hochwertige Gebäudefassaden. 2018 erzielte mbe mit knapp 70 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 10 Millionen Euro. Mit dieser Akquisition baut SFS ihr Angebot bei der Befestigungstechnik aus und erweitert den Marktzugang in Zentraleuropa. Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden.

mbe wurde 1979 in Menden, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, gegründet und beliefert vorrangig den deutschen Fachhandel mit lackierten Befestigern für vorgehängte, hinterlüftete Fassaden. Neben den guten und langjährigen Kundenbeziehungen zum Fachhandel hat mbe eine hohe technologische Kompetenz im Bereich Lackierung und differenziert sich durch sehr kurze Reaktions- und Lieferzeiten. Die Kunden erhalten die Befestiger mit individuellen Farbwünschen und zum Teil in kleinen Mengen innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Mit der Übernahme von mbe erhält SFS einen direkten Zugang zum Fachhandel für hochwertige Fassadenlösungen. Handel und Endkunden profitieren dadurch zukünftig vom ergänzenden SFS Sortiment.

mbe bleibt in Menden ansässig und wird Teil der Division Construction innerhalb des Segments Fastening Systems. Das bisherige Management wird während einer Übergangsphase dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung stehen, wodurch die Kontinuität gesichert ist. Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden.

SFS initiiert Nachfolgeplanung für CFO-Position

News – 11. Dezember 2019

Rolf Frei wird an der Generalversammlung der SFS Group 2021 seine Funktion als CFO abgeben. Dieser Entscheid erlaubt SFS eine frühzeitige Nachfolgeplanung.

Nach 18 Jahren als CFO wird Rolf Frei seine Funktion an der Generalversammlung 2021 der SFS Group auf eigenen Wunsch abgeben. Er wird das Unternehmen anschliessend bis zur ordentlichen Pensionierung weiterhin in ausgewählten strategischen Projekten unterstützen. Seit seinem Eintritt 1981 prägte Rolf Frei als langjähriger CFO und Leiter der Services die Entwicklung von SFS massgeblich.

Verwaltungsrat und Konzernleitung bedanken sich an dieser Stelle bereits heute bei Rolf Frei für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit sowie die hohe Loyalität für die SFS Group.

SFS erzielt 1. Platz am Swiss Arbeitgeber Award

News – 23. August 2019

Mit dem 1. Platz erreicht SFS in der Kategorie Grossunternehmen am 19. Swiss Arbeitgeber Award ein sehr erfreuliches Resultat.

Grösste Mitarbeiterbefragung in der Schweiz

Bereits seit 19 Jahren werden durch den Swiss Arbeitgeber Award die besten Arbeitgeber der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein ausgezeichnet. Insgesamt haben dieses Jahr mehr als 28'000 Mitarbeitende aus 121 Unternehmen an der grössten Mitarbeiterbefragung in der Schweiz teilgenommen.

1. Platz in der Kategorie Grossunternehmen erreicht

Innerhalb der SFS Group in der Schweiz beantworteten die Divisionen Automotive und Construction die Fragen zu zentralen Aspekten ihrer Arbeitssituation. Dabei wurden vor allem die Themenfelder Umgang mit Veränderungen, Arbeit und Freizeit sowie Unternehmensstrategie positiv von den SFS Mitarbeitenden bewertet. In der Kategorie Grossunternehmen (1000 und mehr Mitarbeitende) erzielte SFS damit zum dritten Mal in Folge eine Top 3 Platzierung und erreichte dieses Jahr den 1. Rang.

Wichtiges Instrument zur Unternehmensentwicklung

Die Unternehmensführung und gesamte Organisation nimmt das erfreuliche Resultat als Feedback und Wertschätzung entgegen und bedankt sich bei allen Mitarbeitenden für das tägliche Engagement und die Loyalität. Sie sind die Basis für die hohe Wettbewerbsfähigkeit von SFS. Die Ergebnisse aus dieser Befragung spiegeln nicht nur die Meinung der Mitarbeitenden im und über das Unternehmen wider, sondern liefern auch wertvolle Erkenntnisse, die zur Verbesserung und Weiterentwicklung des Unternehmens herangezogen werden. Getreu unseres Leistungsversprechens 'Inventing success together'.

Weitere Informationen zum Swiss Arbeitgeber Award finden Sie unter: swissarbeitgeberaward.ch

20190823Awardübergabe SAA 2019
Awardübergabe mit Herr Beutler, HR Business Partner, Herr Hämmerle, Leiter Produktion und Moderatorin Dr. Santschi (von links)
20190823SAA 2019 Haemmerle_Beutler
S. Hämmerle & A. Beutler freuen sich über den 1. Platz

SFS von Continental als herausragender Lieferant ausgezeichnet

News – 19. August 2019

Mit dem begehrten Preis 'Supplier of the Year 2018' zeichnet Continental aus über 900 strategischen Zulieferern die 14 besten Lieferanten aus.

Für Continental, einen langjährigen und wichtigen Kunden der SFS Group, entwickelt, produziert und liefert SFS Bauteile, die z.B. in elektronischen Bremssystemen zum Einsatz kommen. Diese Teile erfüllen hohe technische Anforderungen, werden in grossen Stückzahlen und in überzeugender Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen produziert.

Kunde auf allen Ebenen überzeugt

Mit der Auszeichnung 'Supplier of the Year Award' evaluiert Continental die Zusammenarbeit mit ihren Serienlieferanten und bewertet die Indikatoren Qualität, Technologie, Engagement, Kosten und Einkaufskonditionen. Ausgezeichnet werden Zulieferer, die einen herausragenden Beitrag zur Kundenzufriedenheit geleistet haben. SFS hat den Kunden in der Produktkategorie 'Metall' auf allen Ebenen überzeugt und gehört damit zu den 14 besten Lieferanten von Continental.

Inventing success together

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Regensburg, Deutschland nahmen Alfred Schneider, Leiter Division Automotive und Sandro Rossi, Leiter Key Account Management, stellvertretend für alle Mitarbeitenden der Division Automotive den Award entgegen. "Diese Auszeichnung spiegelt eine starke Teamleistung wider und bestätigt uns und unsere Arbeit.", betont Alfred Schneider. "Wir freuen uns sehr darüber und sind stolz darauf ein Teil zum Erfolg von Continental beitragen zu können. Ganz im Sinne unseres Leistungsversprechens 'Inventing success together'."

Continental Award Zeremonie
Awardübergabe mit Herr Fella, Herr Setzer, Herr Rossi, Herr Schneider, Herr Schulte, Herr Braunstetter und Herr Reinshagen (von links)
Continental Award Lieferant des Jahres 2018
Auszeichnung 'Supplier of the Year 2018'

SFS mit leichtem Wachstum in herausforderndem Umfeld

News – 19. Juli 2019

Im ersten Semester 2019 war SFS mit einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert und konnte dennoch ihre robuste Positionierung und starke Wettbewerbsfähigkeit verteidigen. Der Umsatz wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1.4% gesteigert, was den positiven Konsolidierungseffekten zu verdanken ist. Dazu gehörte die Akquisition von Triangle Fastener Corporation (TFC), durch die SFS ihren Markt- und Kundenzugang in die amerikanische Baubranche substanziell erweiterte. Der Betriebserfolg wurde durch Mixeffekte und Auslastungsschwankungen gekennzeichnet und lag bei einer normalisierten EBIT-Marge von 12.6%.

SFS ist mit ihrer klaren Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse und Innovationstrends attraktiv positioniert und dank ihrer breiten Abstützung in verschiedenen Endmärkten robust aufgestellt. Im ersten Halbjahr 2019 war die Gruppe mit einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert. Neben einer generellen Verlangsamung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums prägten die sich verschärfenden Handelskonflikte die Märkte.

Im ersten Halbjahr 2019 betrug der Umsatz CHF 867.8 Mio. Dies entspricht im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Umsatzsteigerung von 1.4%. Auf vergleichbarer Basis sind die Umsätze um 2.4% gesunken. Veränderungen im Konsolidierungskreis steuerten 4.6% zum Wachstum bei und Währungseffekte belasteten mit –0.8%. Neben der Erstkonsolidierung von HECO wurden seit 1. April 2019 auch die Umsätze von TFC konsolidiert.

Konzernumsatz 1H 2019_DE
Entwicklung des konsolidierten Konzernumsatzes

Ertragskraft durch Mixeffekte und Auslastungsschwankungen gekennzeichnet

Die Mixeffekte auf der Umsatzseite mit unterschiedlichen Wachstums- und EBIT-Beiträgen hatten Auswirkungen auf die Ertragskraft von SFS. Zusätzlich belasteten Produktivitätseinbussen aufgrund von nachfragebedingten Auslastungsschwankungen das Ergebnis. SFS erarbeitete einen normalisierten EBIT von CHF 109.2 Mio. Dies entspricht einer normalisierten EBIT-Marge von 12.6% (Vj. 13.6%). Zur Sicherung und Stärkung der Profitabilität wurden umfassende Massnahmen ergriffen.

Das ausgewiesene Halbjahresergebnis wurde zusätzlich durch die erwarteten Einmaleffekte beeinflusst. Auf der positiven Seite stand der Buchgewinn aus dem Verkauf einer Liegenschaft in der Schweiz. Negativ wirkten sich Kosten im Zusammenhang mit dem Umzug an den neuen Standort in Nantong (China) aus. Die beiden Effekte führten im ersten Halbjahr netto zu einer Belastung von rund CHF 3.7 Mio. Der ausgewiesene EBIT betrug CHF 105.5 Mio.

Im ersten Halbjahr 2019 erwirtschaftete die SFS Group einen Konzerngewinn von CHF 88.6 Mio. (Vj. CHF 88.9 Mio.). Das Ergebnis wurde aufgrund der Steuerreform in der Schweiz positiv beeinflusst, was den negativen Einmaleffekt (netto) auf Stufe Konzerngewinn praktisch wieder kompensierte.

Investitionen zur Realisierung von Neuprojekten getätigt

In der Berichtsperiode investierte SFS CHF 56.4 Mio. oder 6.5% des Umsatzes in Gebäude und Anlagen. Wichtigster Investitionstreiber war die Realisierung von Neuprojekten. Für das zweite Halbjahr erwartet SFS eine leicht höhere Investitionstätigkeit und geht für das gesamte Geschäftsjahr von Investitionen in Höhe von 6–7% des Nettoumsatzes aus.

Engineered Components: Herausfordernde Märkte und attraktive Neuprojekte

Die Umsatzentwicklung des Segments Engineered Components war von der herausfordernden Situation in den Absatzmärkten Automotive und Electronics geprägt. Der Rückgang ist auf die generell tiefere Marktnachfrage nach Kundenprodukten und einen starken Basiseffekt zurückzuführen. Die Position bei den Kunden ist unverändert solide. Dies kam vor allem mit dem Gewinn von attraktiven Neuprojekten zum Ausdruck. Die Division Industrial entwickelte sich trotz der Rückkehr zu einem Wachstum im Bereich Aircraft insgesamt leicht negativ. Der Division Medical gelang es, die dynamische Wachstumsentwicklung fortzusetzen und weiter zu stärken. Vor diesem Hintergrund realisierte das Segment Engineered Components einen Umsatz von CHF 454.2 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von 4.0% gegenüber der Vorjahresperiode, wobei die Währungen den Rückgang mit –0.4% belasteten.

Das Segment erwirtschaftete einen normalisierten EBIT von CHF 73.9 Mio. Dies entspricht einer normalisierten EBIT-Marge von 16.1% (Vj. 17.6%). Der Rückgang der Ertragskraft wurde durch Mixeffekte und nachfragebedingte Auslastungsschwankungen gekennzeichnet. Zur Kompensation der tieferen Auslastung wurden Massnahmen ergriffen, welche sich ab dem zweiten Halbjahr positiv auf das Ergebnis auswirken werden. Für das zweite Halbjahr erwartet das Segment eine leichte Erholung der Geschäftsentwicklung.

Fastening Systems: Marktposition in USA gestärkt

Das Segment Fastening Systems zeigte in seinen beiden Divisionen eine unterschiedliche Entwicklung. Die Division Construction, die Kunden aus der Bauindustrie bedient, profitierte von einem stabilen Marktumfeld. Durch die Akquisition von TFC, einem führenden Anbieter von Befestigern und weiteren Produkten, erweiterte die Division Construction den Markt- und Kundenzugang in den USA substanziell. Im Gegensatz dazu erlebte die Division Riveting, die primär auf Kunden aus der Automobilbranche sowie generell industrielle Aktivitäten in Europa ausgerichtet ist, in einem anspruchsvollen Marktumfeld eine deutliche Abschwächung der Nachfrage.

Insgesamt lag der Segmentumsatz mit CHF 248.3 Mio. um 16.6% über der Vorjahresperiode. Die positiven Konsolidierungseffekte aufgrund der Beteiligung an HECO und der Übernahme von TFC (Konsolidierung seit 1. April 2019) waren dabei ein starker Wachstumstreiber und steuerten 20.4% zum Umsatzergebnis bei. Auf vergleichbarer Basis entwickelte sich das Geschäft leicht negativ (–1.8%) und wurde von negativen Währungseffekten (–2.0%) belastet. Der EBIT lag mit CHF 24.0 Mio. um 15.5% über dem Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge erreichte das Vorjahresniveau von 9.4% des Nettoumsatzes. Das Segment geht für das zweite Semester insgesamt von einer stabilen Entwicklung aus.

Distribution & Logistics: Kundenbasis erweitert

Das Segment D&L erweiterte, wie bereits in den Vorjahren, seine Kundenbasis kontinuierlich und realisierte ein leichtes organisches Wachstum von 0.3% auf dem starken Vorjahresniveau. Die Ausgliederung des Sicherheitsgeschäftes und die Währungseffekte belasteten die Entwicklung mit –2.9%. Der Umsatz betrug CHF 165.3 Mio. Innerhalb des Segments war die Entwicklung breit abgestützt. Insbesondere der Bereich Werkzeuge sowie die Absatzkanäle HandwerkStadt und e-Shop zeigten eine positive Entwicklung.

Der Trend aus dem Vorjahr wurde im ersten Halbjahr erfolgreich fortgeführt. Der normalisierte EBIT betrug CHF 13.3 Mio., was einer EBIT-Marge von 7.9% entspricht. Die Steigerung gegenüber der Vorjahresperiode betrug 70 Basispunkte. Die ausgewiesene EBIT-Marge von 10.8% wurde durch den Buchgewinn aus der Veräusserung einer Lagerhalle in der Schweiz zusätzlich beeinflusst. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet das Segment eine Fortführung der Entwicklung.

Leicht positive Entwicklung erwartet

SFS geht davon aus, dass das volatile politische und wirtschaftliche Umfeld und insbesondere die Handelskonflikte im zweiten Semester anhalten werden. Vor diesem Hintergrund hat SFS ihre Annahmen überprüft und rechnet mit einer unsicheren Entwicklung der relevanten Märkte. Für das zweite Halbjahr 2019 erwartet die Gruppe entgegen den ursprünglichen Annahmen nur eine leichte Belebung der Geschäftsentwicklung. Diese wird durch den Hochlauf von Neuprojekten unterstützt.

SFS schätzt das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2019 unter Einbezug der Akquisitionseffekte auf 3–6%. Unter diesen Voraussetzungen sowie keiner weiteren Verschärfung infolge der schwelenden Handelskonflikte geht SFS von einer normalisierten EBIT-Marge von rund 13% aus. Die Einmaleffekte, welche den EBIT im 1. Semester mit CHF 3.7 Mio. belastet haben, dürften in der zweiten Jahreshälfte nochmals einen höheren einstelligen Millionenbetrag erreichen.

Den Halbjahresbericht 2019 finden Sie im Downloadcenter.

SFS besetzt Führung der Division Riveting neu

News – 24. Juni 2019

Urs Langenauer, aktuell Leiter Automotive Nordamerika, übernimmt die Leitung der Division Riveting und wird Mitglied des Group Executive Boards der SFS Group AG.

Thomas Bamberger verlässt die SFS Group in gegenseitigem Einvernehmen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung bedanken sich bei Herrn Bamberger für sein langjähriges Engagement für die Division Riveting.

Der Verwaltungsrat der SFS Group AG ernennt Urs Langenauer als neuen Leiter der Division Riveting und per 1. Juli 2019 als Mitglied des Group Executive Boards der SFS Group AG.

SFS greift mit Urs Langenauer auf einen langjährigen Mitarbeiter mit breiter Führungserfahrung zurück. Er arbeitet seit 1995 bei SFS und ist seit 2013 verantwortlich für die Geschäftsaktivitäten der Division Automotive in Nordamerika. Urs Langenauer wird mit seiner Expertise und Erfahrung die Division Riveting stärken und sie beim Ausbau des Verbindergeschäfts unterstützen.

SFS Aktionäre stimmen allen Anträgen an der GV zu

News – 2. Mai 2019

971 Aktionäre waren an der 26. Generalversammlung der SFS Group AG, die gestern stattfand, anwesend. Sie vertraten 79.74% der Stimmen. Alle Anträge des Verwaltungsrats wurden mit grosser Mehrheit genehmigt.

Der Präsident des Verwaltungsrats, Heinrich Spoerry, begrüsste am 1. Mai 2019 971 Aktionäre zur 26. Generalversammlung (GV) der SFS Group AG in der Sportanlage Aegeten in Widnau (Schweiz). Sie vertraten 29'903'408 der Aktien, was 79.74% des Aktienkapitals entspricht.

Solides Geschäftsjahr

In seiner Begrüssung blickte Heinrich Spoerry auf ein solides Geschäftsjahr 2018 zurück. Die SFS Group erarbeitete 2018 ein Wachstum von 6.5%. Die attraktive Umsatzent-wicklung war in Bezug auf Endmärkte und geografische Absatzmärkte breit abgestützt. Besonders erfreulich war die überdurchschnittlich starke Leistung im Segment Fastening Systems. Im Rahmen einer Talkrunde, welche von zwei Lernenden geführt wurde, informierten Jens Breu (CEO) und Rolf Frei (CFO) über neue Projekte, die für zukünftiges Wachstum sorgen sowie über die wichtigsten finanziellen Kennzahlen des Geschäftsjahres 2018.

Alle Anträge genehmigt

Im statutarischen Teil der Versammlung genehmigten die Aktionäre den Lagebericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung. Alle Mitglieder des Verwaltungsrats wurden in ihren bisherigen Funktionen bestätigt und die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wurde genehmigt. Den beiden Gremien Verwaltungsrat und Konzernleitung haben die Aktionäre Entlastung erteilt.

Ebenfalls wurden der unabhängige Stimmrechtsvertreter, Bürki Bolt Rechtsanwälte in Heerbrugg, und die Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG in St. Gallen wiedergewählt.

Auszahlung an die Aktionäre

Die Aktionäre haben der Ausschüttung von CHF 2.00 je Namenaktie zugestimmt. Die Ausschüttung erfolgt letztmals aus gesetzlichen Kapitaleinlagereserven (CHF 1.66 je Aktie) und zusätzlich als ordentliche Dividende aus dem Bilanzgewinn (CHF 0.34 je Aktie). Damit erhöhte sich die Ausschüttung um 5.3% gegenüber dem Vorjahr (CHF 1.90).

SFS GV 2019_VR Präsident Heiri Spoerry
SFS GV 2019: Heinrich Spoerry, Präsident des Verwaltungsrats
SFS GV 2019_ Talkrunde
SFS GV 2019, Impressionen Talkrunde, auf der Leinwand: CEO Jens Breu
SFS GV 2019_Impressionen_Talkrunde_Rolf Frei
SFS GV 2019: Impressionen Talkrunde, auf der Leinwand: CFO Rolf Frei
SFS GV 2019_Impressionen
SFS GV 2019: Impressionen Talkrunde: die Lernenden Milena Ciardo & Yannick Haselbach mit Rolf Frei, CFO & Jens Breu, CEO (v.l.)

SFS stärkt Marktposition in US-amerikanischer Bauindustrie

News – 2. April 2019

Die SFS Group übernimmt Triangle Fastener Corporation ("TFC") mit Hauptsitz in Pittsburgh, USA. TFC ist ein führender Anbieter von Befestigern und weiteren Produkten für Endanwender in der gewerblichen Bauindustrie. Die Firma erzielte 2018 mit etwa 200 Mitarbeitenden einen Umsatz von über $ 70 Mio. Dank dieser Akquisition erweitert SFS den Markt- und Kundenzugang in die US-amerikanische Baubranche.

TFC wurde 1977 gegründet und beliefert Endanwender in der gewerblichen Bauindustrie mit einem umfassenden und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Sortiment an Befestigern sowie weiteren Lösungen. TFC verkauft ihre Produkte über 23 eigene Verkaufs-Niederlassungen an rund 6'000 aktive Endkunden in 15 Bundesstaaten und gehört zu den führenden Anbietern an der Ostküste der USA.

TFC agiert als Teil der Division Construction innerhalb des Segments Fastening Systems. Das Unternehmen wird durch das bestehende Management weitergeführt, wodurch die Kontinuität gesichert ist.

SFS blickt auf solides Geschäftsjahr 2018 zurück

News – 8. März 2019

Die SFS Group erarbeitete 2018 ein Wachstum von 6.5%. Die attraktive Umsatzentwicklung war in Bezug auf Endmärkte und geografische Absatzmärkte breit abgestützt. Besonders erfreulich ist die überdurchschnittlich starke Leistung im Segment Fastening Systems. Der Betriebsgewinn liegt bei 14.0% des Nettoumsatzes und mit CHF 243.1 Mio. um 4.2% über dem vergleichbaren Vorjahreswert.

Die SFS Group erzielte im Geschäftsjahr 2018 ein solides Wachstum von 6.5%. Damit steigerte sie den Umsatz auf CHF 1’739 Mio. Die Umsatzentwicklung wurde von einem ansprechenden organischen Wachstum von 5.0% im Kerngeschäft (4.3% mit dem Handelsgeschäft im Segment Engineered Components) getragen. Sie ist Ausdruck der starken Positionierung von SFS mit massgeschneiderten Leistungen in ausgewählten Nischenmärkten. Das erzielte Wachstum war breit abgestützt, wobei das Segment Fastening Systems die stärkste Entwicklung zeigte. Die Zunahme im zweiten Halbjahr war weniger ausgeprägt als in der ersten Jahreshälfte. Auslöser waren ein Basiseffekt – aufgrund der starken Entwicklung in der Vorjahresperiode – und ein unerwarteter Rückgang der Nachfrage im vierten Quartal, insbesondere von Kunden der Automobil- und Elektronikindustrie.

Veränderungen im Konsolidierungskreis trugen 0.8 % zum Umsatzwachstum bei und sind hauptsächlich auf die erstmalige Konsolidierung von HECO im zweiten Semester zurückzuführen. Positive Währungseffekte wirkten sich mit 1.4 % aus.

Betriebsgewinn um 4.2% auf CHF 243.1 Mio. gesteigert

Der Betriebsgewinn konnte auf vergleichbarer Basis um 4.2% auf CHF 243.1 Mio. gesteigert werden. Die Ertragskraft verbesserte sich im zweiten Semester (EBIT-Marge 14.4%) im Vergleich zum ersten Halbjahr (EBIT-Marge 13.6%) deutlich. Für das ganze Geschäftsjahr resultierte eine EBIT-Marge von 14.0%, die leicht unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 14.3% liegt. Gründe für den Rückgang sind insbesondere Mixeffekte, wie z.B. das stärkere Wachstum in den Segmenten Fastening Systems und Distribution & Logistics sowie der starke Nachfragerückgang im Schlussquartal. Der ausgewiesene Konzerngewinn wuchs um 21.9% auf CHF 193.9 Mio., was 11.2% des Nettoumsatzes entspricht.

20190308 Erfolgsrechnung_de

Wachstum breit abgestützt

SFS hat ihre Position in wichtigen Anwendungsbereichen weiter ausgebaut. Das breit abgestützte Wachstum führte zu einer robusten Umsatzverteilung nach Regionen und Endmärkten. In Europa (+9.6%) setzte sich die Zunahme neben einem soliden organischen Wachstum aus positiven Konsolidierungs- und Währungseffekten zusammen. Das gute Resultat in Amerika (+9.3%) ist vor allem auf die starke Marktnachfrage in den Bereichen Bau, Industrie und Medizinaltechnik zurückzuführen. In der Schweiz (+3.8%) ist der positive Verlauf durch Innovationen und vielversprechende Neukunden begründet. In Asien erfolgte aufgrund verhaltener Marktnachfrage im Bereich Electronics ein Umsatzzuwachs von 1.1%.

Segment Engineered Components – Wachstum in allen vier Divisionen erzielt

Das Segment Engineered Components erwirtschaftete in einem anspruchsvollen Marktumfeld einen Umsatz von CHF 967.0 Mio., was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 4.4% entspricht und massgeblich durch die Lancierung und den Hochlauf von Neuprojekten getragen wurde. Die erarbeitete EBIT-Marge lag nach einer deutlichen Verbesserung im zweiten Semester im Jahresschnitt bei attraktiven 18.2% (Vorjahr 19.8% normalisiert).

20190308 Kennzahlen_Engineered_Components_de

Segment Fastening Systems – Starke Fortschritte erarbeitet

Dank innovativen Produkten hat das Segment Fastening Systems die Wettbewerbsposition weiter gestärkt und Marktanteile gewonnen. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 13.8% auf CHF 437.1 Mio. Die Lancierung von Neuprodukten war hierbei ein starker Treiber, der von einem guten Marktumfeld unterstützt wurde. Im Sinne der weiteren strategischen Stärkung der Partnerschaft erhöhte SFS ihre Beteiligung an HECO, dem Spezialisten für den konstruktiven Holzbau, auf 51%. Dadurch gehört das Unternehmen seit 1. Juli 2018 zum Konsolidierungskreis der SFS Group und trug 5.8% zum Umsatzwachstum des Segments bei. Wichtige Fortschritte hat das Segment bei der Steigerung der Profitabilität erzielt. Mit 9.8% (Vorjahr 7.6%) erreichte die EBIT-Marge fast das mittelfristig anvisierte Ziel von 10%.

20190308 Kennzahlen_Fastening_Systems_de

Segment Distribution & Logistics – Beschleunigtes Wachstum realisiert

Der Umsatz im Segment Distribution & Logistics stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 3.6% auf CHF 334.5 Mio. Das organische Wachstum lag unter Berücksichtigung der Veräusserung des Sicherheitsgeschäfts mit 5.1% deutlich über der Zunahme des Bruttoinlandprodukts der Schweiz. Besonders der Bereich Werkzeuge und die baunahen Produktbereiche erzielten ein starkes Wachstum. Die Profitabilität hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt. Der EBIT stieg auf CHF 25.8 Mio., was einer EBIT-Marge von 7.6% (Vorjahr 6.9% normalisiert) entspricht.

20190308 Kennzahlen_Distribution&Logistics_de

Auszahlung an die Aktionäre soll um 5.3% erhöht werden

Aufgrund der robusten Ertragslage, der sehr starken Eigenfinanzierung von 74.4% und der vorsichtig optimistischen Aussichten für die weitere Geschäftsentwicklung beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Ausschüttung von CHF 2.00 je Aktie (Vorjahr CHF 1.90). Die Ausschüttung erfolgt letztmals aus gesetzlichen Kapitaleinlagereserven (CHF 1.66 je Aktie) und zusätzlich als ordentliche Dividende (CHF 0.34 je Aktie) aus dem Bilanzgewinn. Die Auszahlung aus Kapitaleinlagereserven ist für natürliche Personen mit Steuersitz in der Schweiz frei von Verrechnungs- und Einkommenssteuern.

Verhandlungen zu einer strategischen Zusammenarbeit mit Triangle Fasteners

Die SFS Group führt seit Oktober 2018 Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit mit Triangle Fasteners Corporation in den USA. Die Verhandlungen sind weit fortgeschritten. SFS erwartet in den nächsten Wochen definitive Verhandlungsergebnisse.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet SFS aufgrund der Handelsspannungen zwischen den USA und China und der beobachteten Verlangsamung der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung ein volatiles Umfeld. Dank der gesunden Projektpipeline geht SFS im 2019 trotz der erschwerten Rahmenbedingungen von einem Wachstum von 3% ─ 5% aus. Vor dem Hintergrund der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung erwartet SFS im Geschäftsjahr 2019 die normalisierte EBIT-Marge in der Bandbreite von 13% ─ 15%. Aufwände im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Produktionsplattform in Nantong (China) werden die Erfolgsrechnung 2019 mit Einmalkosten im tiefen zweistelligen Millionenbetrag belasten. Dagegen können voraussichtliche Buchgewinne aus dem Verkauf von Immobilien gerechnet werden. Diese Einmaleffekte dürften den ausgewiesenen EBIT 2019 insgesamt mit einem hohen einstelligen bis tiefen zweistelligen Millionenbetrag belasten.

SFS gewinnt Grossauftrag mit langjährigem Kunden

News - XX. März 2019

Mit dem Gewinn eines Grossauftrags für einen Kunden aus der Automobilindustrie realisiert SFS einen weiteren Meilenstein: In den nächsten zehn Jahren werden am Standort Heerbrugg (Schweiz) Baugruppen für eine neue Generation elektronischer Fahrbremsen mit einem Umsatzvolumen von über CHF 200 Mio. produziert. SFS demonstriert mit diesem Projekterfolg ihre starke Wettbewerbsposition als Entwicklungspartner.

SFS positioniert sich seit Jahren erfolgreich als Entwicklungspartner für Kunden der Auto-mobilindustrie. Innovationstreiber sind die Trends zu mehr Komfort, verbesserter Sicherheit und steigender Effizienz und übergeordnet zum autonomen Fahren. Die einhergehende Elektrifizierung der Fahrzeuge, welche auch für die Bremssysteme gilt, ist ein vielver-sprechendes Wachstumsfeld, von dem SFS profitiert.

Auf Basis der jahrelangen, erfolgreichen und engen Zusammenarbeit mit dem Kunden hat SFS auch bei der Entwicklung der zweiten Generation einer Schlüsselbaugruppe für elektronische Bremssysteme überzeugt. Der Auftrag wird über die nächsten zehn Jahre realisiert und entspricht einem Umsatzvolumen von über CHF 200 Mio. Die neue, innovative Baugruppe zeichnet sich durch ihre reduzierte Komplexität und höhere Wirtschaftlichkeit aus, die dem Kunden eine stärkere Marktdurchdringung ermöglicht. Dieser Projektgewinn ist Ausdruck der erfolgreichen Strategieumsetzung und schafft die Basis für zukünftiges Wachstum.

Mit der Entwicklung der Nachfolge-Generation von elektronischen Bremssystemen hat SFS die Partnerschaft zum Kunden weiter vertieft und gleichzeitig einen Meilenstein für nachhaltiges Wachstum geschaffen.

SFS erzielt solides Umsatzwachstum

News – 25. Januar 2019

Die SFS Group erarbeitet im Geschäftsjahr 2018 ein solides Wachstum von 6.5%. Damit steigerte sie den Umsatz auf CHF 1'739 Mio. Die attraktive Umsatzentwicklung ist in Bezug auf Endmärkte und geografische Absatzmärkte breit abgestützt. Der Betriebsgewinn stieg auf CHF 243 Mio. und erreichte 14% vom Nettoumsatz.

Die Umsatzentwicklung wurde von einem soliden und ausgewogenen organischen Wachstum von 5.0% im Kerngeschäft getragen und ist Ausdruck der starken Positionierung von SFS mit massgeschneiderten Leistungen in ausgewählten Nischenmärkten. Das erzielte Wachstum war breit abgestützt, wobei das Segment Fastening Systems die stärkste Entwicklung zeigte. Das Wachstum im zweiten Halbjahr war weniger ausgeprägt als in der ersten Jahreshälfte. Auslöser waren ein Basiseffekt - aufgrund der starken Entwicklung in der Vorjahresperiode - und ein unerwartet deutlicher, temporärer Rückgang der Nachfrage im 4. Quartal, insbesondere von Kunden der Automobil- und Elektronikindustrie.

Das Umsatzwachstum betrug im Berichtsjahr durch Veränderungen im Konsolidierungskreis 0.8% und ist hauptsächlich auf die erstmalige Konsolidierung von HECO (Ludwig Hettich GmbH & Co. KG) im zweiten Semester zurückzuführen. Positive Währungseffekte steuerten 1.4% zum Wachstum bei.

20190125_Umsatzentwicklung nach Segmenten
20190125_Wachstumfaktoren

Umsatzentwicklung nach Regionen: Wachstum breit abgestützt
In den geografischen Absatzmärkten ist SFS breit abgestützt, dabei verzeichneten die Umsatzanteile in den einzelnen Regionen einen stabilen Verlauf. In Europa (+9.6%) setzt sich das erfreuliche Ergebnis, neben einem soliden organischen Wachstum, aus positiven Konsolidierungs- und Währungseffekten zusammen. Das gute Resultat in Amerika (+9.3%) ist vor allem auf die starke Marktnachfrage in den Bereichen Bau, Industrie und Medizinaltechnik zurückzuführen. In der Schweiz (+3.8%) ist der positive Verlauf durch Innovationen und vielversprechende Neukunden begründet.

20190125_Umsatzentwicklung nach Regionen

Engineered Components: Robustes Wachstum erreicht
Das Segment Engineered Components (EC) erwirtschaftete in einem anspruchsvollen Marktumfeld einen Umsatz von CHF 967.0 Mio., was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 4.4% entspricht. Alle Divisionen haben zu diesem Wachstum beigetragen, das massgeblich durch die Lancierung und den Hochlauf von Neuprojekten getragen wurde.

Die Umsatzdynamik im Segment EC hat sich insbesondere im vierten Quartal temporär abgeschwächt. Ursachen waren unter anderem die verzögerte Homologierung neuer Motoren in der Automobilindustrie, die allgemeine Marktsättigung bei Smartphones und eine zunehmende Unsicherheit der Marktteilnehmer aufgrund der Handelsspannungen zwischen den USA und China.

Fastening Systems: Starkes Umsatzwachstum realisiert
Dank innovativen Produkten hat das Segment Fastening Systems (FS) die Wettbewerbsposition weiter gestärkt und Marktanteile gewonnen. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 13.8% auf CHF 437.1 Mio. Die Lancierung von Neuprodukten war hierbei ein starker Treiber, der von einem guten Marktumfeld unterstützt wurde. Das organische Wachstum betrug im Vergleich zur Vorjahresperiode 5.6%.

Im Sinne der weiteren strategischen Stärkung der Partnerschaft erhöhte SFS im Berichtsjahr ihre Beteiligung an HECO auf 51%. Dadurch gehört das Unternehemen seit 1. Juli 2018 zum Konsolidierungskreis der SFS Group und trug 5.8% zum Umsatzwachstum des Segments FS bei.

Distribution & Logistics: Ausgewogene Wachstumsentwicklung fortgeführt
Der Umsatz im Segment Distribution & Logistics (D&L) stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 3.6% auf CHF 334.5 Mio. Das organische Wachstum lag, unter Berücksichtigung der Veräusserung des Sicherheitsgeschäfts, mit 5.1% deutlich über der Zunahme des Bruttoinlandsprodukts der Schweiz (einer wichtigen Referenz für die Beurteilung der Entwicklung von D&L). Besonders der Bereich Werkzeuge und die baunahen Produktbereiche erzielten ein starkes Wachstum.

Betriebsgewinn auf CHF 243 Mio. gesteigert
Aufgrund der vorliegenden, provisorischen Resultate erwartet die SFS Group eine Steigerung des Betriebsgewinns um 23% (auf vergleichbarer Basis +4.2%) auf CHF 243 Mio. Mit einer EBIT-Marge von 14% vom Nettoumsatz wird die Guidance von >14.3% leicht unterschritten. Gründe hierfür sind vor allem Mixeffekte, wie z.B. das stärkere Wachstum in den Segmenten Fastening Systems und Distribution & Logistics.

Die detaillierten und geprüften Finanzzahlen zum Geschäftsjahr 2018 werden an der Medien- und Analystenkonferenz am 8. März 2019 präsentiert.

SFS gewinnt Auszeichnung von Bosch

News – 12. Dezember 2018

Bereits zum zweiten Mal hat SFS den «Crazy for SuCCess»-Award gewonnen. Mit diesem begehrten Preis zeichnet Bosch aus über 1000 Lieferanten die sechs bedeutendsten und zuverlässigsten Zulieferer der Chassis Systems Control Division aus.

Für Bosch (Robert Bosch GmbH), einen langjährigen, wichtigen Kunden der SFS Group, entwickelt, produziert und liefert SFS einbaufertige Teile zum Beispiel für ABS-Systeme. Diese Teile erfüllen hohe technische Anforderungen, werden in grossen Stückzahlen und in überzeugender Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen produziert.

Internationale Kunden lokal beliefern

SFS wurde als einer der bedeutendsten und zuverlässigsten Lieferanten ausgezeichnet. Auch die stetige Bereitschaft, Innovationen und Weiterentwicklungen voranzutreiben sowie die globale Produktionsplattform haben zum Gewinn dieser prestigeträchtigen Auszeichnung beigetragen. SFS hat in der kurzen Geschichte des "Crazy for SuCCess"-Awards diesen Preis bereits zum zweiten Mal gewonnen.

Teilnahme an Podiumsgespräch

Im Rahmen der Preisverleihung, die dieses Jahr im Bosch-Werk in Blaichach (Deutschland) stattgefunden hat, nahm der CEO der SFS Group, Jens Breu, an der Podiumsdiskussion teil. Kernthemen waren die Herausforderungen am Markt in Bezug auf Innovationen und Technologie, die Agilität bei der Umsetzung von Projekten und die steigende Komplexität im Geschäftsfeld.

Inventing success together

Zudem nutzte SFS die Möglichkeit, den Verantwortlichen von Bosch aktuelle Innovationsentwicklungen aufzuzeigen sowie die Produktionsplattform in China vorzustellen. Damit unterstreicht SFS das Bestreben, gemeinsam mit den Kunden den Erfolg weiter voranzutreiben.

SFS erweitert die Konzernleitung

News – 10. Dezember 2018

Die SFS Group AG verstärkt ihr Führungsteam. Per 1. Januar 2019 wird Claude Stadler in der Funktion als Head of Corporate Services das Group Executive Board ergänzen.

Der Verwaltungsrat hat entschieden, dass die Corporate Services, welche die Bereiche Human Resources, Unternehmensentwicklung und Kommunikation umfasst, direkt in der Konzernleitung vertreten sein soll. Claude Stadler, Head of Corporate Services, wird entsprechend per 1. Januar 2019 Mitglied des Group Executive Boards der SFS Group.

Mit Claude Stadler greift SFS auf eine erfahrene Führungsperson zurück, die seit 2013 für SFS tätig ist. Zunächst als Head of Corporate Communications and Investor Relations tätig, übernahm er Anfang 2018 die Corporate Services.

SFS führt Gespräche über strategische Zusammenarbeit

News – 4. Oktober 2018

Die SFS Group führt mit Triangle Fastener Corporation in USA Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit. Die Gespräche befinden sich in einem frühen Stadium. SFS erwartet Ende 2018 erste Resultate aus den Verhandlungen.

Label Schweizer Arbeitgeber Award

SFS unter den Top 3 am Swiss Arbeitgeber Award

News – 20. September 2018

Die SFS Group erreichte Platz 3 in der Kategorie Grossunternehmen am 18. Swiss Arbeitgeber Award.

Am diesjährigen Swiss Arbeitgeber Award bewerteten 46'130 Mitarbeitenden aus 140 Unternehmen ihren Arbeitgeber. Auch die SFS Mitarbeitenden aus den Bereichen Distribution & Logistics, Industrial und Services nahmen an der umfassenden Mitarbeiterbefragung teil und beantworteten Fragen zu zentralen Aspekten ihrer Arbeitssituation, ihrer Arbeitszufriedenheit und ihrem Commitment gegenüber SFS. Aus den Antworten aller teilnehmenden Unternehmen wurden schliesslich die besten Arbeitgeber ermittelt. Die SFS Group erreichte den 3. Rang in der Kategorie Grossunternehmen (1000 und mehr Mitarbeitende) und erzielte damit, wie bei der letzten Teilnahme 2016, ein Ergebnis unter den Top 3.

Die Unternehmensführung und gesamte Organisation nimmt die gute Platzierung als Feedback und Wertschätzung erfreut entgegen und bedankt sich, in diesem Zusammenhang. für das tägliche Engagement und die Loyalität der Mitarbeitenden. Aus den Rückmeldungen lassen sich für die Unternehmung wertvolle Hinweise zur Weiterentwicklung und Verbesserung ziehen, die im nächsten Schritt und mit Hilfe eines breit verankerten Prozesses mit den teilnehmenden Bereichen diskutiert und Massnahmen realisiert werden.

Die Baumann Koelliker Gruppe und die Luzerner Kantonalbank AG erreichten in der Kategorie Grossunternehmen jeweils die Ränge 1 und 2.

SFS mit dynamischem Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2017

News – 26. Januar 2018

Getragen von einem starken organischen Wachstum von 7.4% und der erstmaligen Konsolidierung von Tegra Medical steigerte die SFS Group im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz um 13.7% auf CHF 1'632.7 Mio. und erhöhte den Betriebsgewinn um 12.5%.

Alle Segmente haben zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen, das auf ein starkes organisches Wachstum von 7.4% zurückzuführen ist. Währungseffekte haben sich mit 0.5% marginal und Veränderungen im Konsolidierungskreis mit 5.8% stark auf das Umsatzwachstum ausgewirkt.

20180126 Tabelle Umsatzentwicklung DE
20180126 Tabelle Wachstum DE

Engineered Components: Starkes Umsatzwachstum realisiert
Das Segment Engineered Components erreichte einen Umsatz von CHF 925.8 Mio., was einer Steigerung von 20.5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Vergleich zum ersten Semester konnten die Umsätze in der zweiten Jahreshälfte nochmals deutlich gesteigert werden. Diese erfreuliche Entwicklung ist je zur Hälfte auf die Erstkonsolidierung von Tegra Medical und auf die hohe Wachstumsdynamik der Divisionen Automotive und Electronics zurückzuführen. Die Realisierung anspruchsvoller Neuprojekte hat das Umsatzwachstum massgeblich getragen. Die damit verbundenen Vorleistungen haben zu erhöhten Kosten geführt und belasten zusammen mit kundenseitig bedingten Projektverzögerungen kurzfristig die Betriebsgewinnmarge.

Fastening Systems: Gutes Momentum fortgesetzt
Das Segment Fastening Systems setzte das gute Momentum des ersten Semesters auch im zweiten Halbjahr fort und realisierte einen Gesamtumsatz von CHF 384.0 Mio. Dies entspricht einem soliden Umsatzwachstum von 8.0%. In einem grundsätzlich starken Marktumfeld spürte insbesondere die Division Construction in Europa und Nordamerika eine hohe Nachfrage. Dank Erfolgen mit innovativen Produkten konnte die Marktposition weiter ausgebaut werden. Wichtige Veränderungsprojekte befinden sich kurz vor Abschluss. Die Kosteneinsparungen werden erst in den Folgejahren ersichtlich.

Distribution & Logistics: Umsatzsteigerung durch Neukunden erreicht
Das Segment Distribution & Logistics festigte seine Marktposition insbesondere durch die Umsetzung von Neukundenprojekten. Die Bereiche Werkzeuge und Befestigungstechnik haben sich sehr vorteilhaft entwickelt. Mit einem soliden Wachstum von 3.2% realisierte das Segment einen Umsatz von CHF 322.9 Mio. Die Steigerung liegt damit deutlich über dem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts der Schweiz, das eine wichtige Referenzgrösse darstellt. Aufgrund des starken Euro-Kurses haben sich die Beschaffungspreise für Handelsprodukte markant erhöht. Die erforderlichen Preisanpassungen konnten nur mit Verzögerung dem Markt weitergegeben werden.

Umsatzentwicklung nach Regionen: Ausgewogenere Umsatzverteilung erzielt
Im Geschäftsjahr 2017 hat sich der Umsatz in allen Regionen positiv entwickelt. Der Umsatzanteil in Amerika stieg durch die erfolgreiche Integration von Tegra Medical um 39.9% und belief sich auf CHF 281.4 Mio. Durch diese Akquisition hat sich der Umsatzanteil in den Regionen verschoben und liegt in Amerika neu bei 17.2%. Damit wurde die angestrebte Diversifikation deutlich verbessert.

Auch in Asien ist im Vergleich zum Vorjahr eine erfreuliche Umsatzzunahme um 16.6% auf CHF 353.9 Mio. erreicht worden. Dies ist vor allem auf die Entwicklung der Division Electronics zurückzuführen. Die Geschäftsaktivitäten der übrigen Bereiche in Asien entwickelten sich ebenfalls sehr vielversprechend.

20180126 Tabelle Umsatz Regionen DE

Betriebsgewinn um 12.5% gesteigert
Aufgrund der vorliegenden, provisorischen Resultate erwartet die SFS Group eine Steigerung des normalisierten Betriebsgewinns (EBITA gemäss IFRS berechnet) um 12.5%. Die normalisierte EBITA-Marge wird aufgrund der erwähnten operativen Sondereffekte voraussichtlich am unteren Ende der Guidance von 14.2 - 15.2% liegen.

Die detaillierten und geprüften Finanzzahlen zum Geschäftsjahr 2017 werden erstmals nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER erstellt und am 9. März 2018 kommuniziert.

SFS lanciert neuen eShop

News – 12. Februar 2018

SFS ist mit ihrem Segment Distribution & Logistics auf den Schweizer Markt ausgerichtet und beliefert die Handwerks- und Industrie-Kunden mit einem umfassenden Sortiment an Befestigungstechnik, Beschlägen oder Werkzeugen sowie innovativen Logistiklösungen. Die Kunden profitieren schweizweit nicht nur von einem feinmaschigen Verkaufs- und Vertriebsnetz inklusive 28 HandwerkStadt-Standorten, sondern können jederzeit auch online auf das Sortiment zugreifen.

Übersichtliche Einkaufsplattform
Der neue SFS eShop ist ab heute unter www.sfs.ch online. Er verbindet eine einfache, intuitive Bedienung mit einem ansprechenden und responsiven Design, das die Benutzerfreundlichkeit auch von unterwegs auf Smartphones oder Tablets gewährleistet. Die neue Online-Plattform funktioniert durch den optimierten Such- und Einkaufsprozess rasch und zielgerichtet. Sie ermöglicht dem Kunden, mit einem Klick aus dem Suchmodus heraus eine Sofortbestellung aus über 150'000 Qualitäts-Artikel zu generieren. Zusätzlich informiert der SFS eShop über Neuigkeiten, das vielfältige Leistungsangebot von Distribution & Logistics und ermöglicht Expressbestellungen, die innerhalb von zwei Stunden in einer der HandwerkStadt-Standorte abgeholt werden können.

Hoher Kundennutzen
Für Industrie- und Handwerkskunden bietet diese optimierte Omni-Channel-Ausrichtung mit dem neuen eShop höchsten Kundennutzen und berücksichtigt individuelle Bedürfnisse: Effizientes Einkaufen und 24-Stunden Erreichbarkeit mit dem modernen eShop sowie professionelle und kundennahe Beratung in den Filialen der Direkt-Vertriebsstandorte.

SFS erzielte im Geschäftsjahr 2017 ein dynamisches Umsatzwachstum

News – 09. März 2018

2017 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Die SFS Group erzielte ein dynamisches Umsatzwachstum. Mit der Integration von Tegra Medical wurde die Positionierung in der Medizinaltechnik und in Amerika deutlich verbessert. Der Betriebsgewinn wuchs zweistellig.

Getragen von einem starken organischen Wachstum von 7.4% und der erstmaligen Konsolidierung von Tegra Medical steigerte die SFS Group im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz um 13.7% auf CHF 1’632.7 Mio. Alle Segmente haben zur erfreulichen Geschäftsentwicklung beigetragen. Veränderungen im Konsolidierungskreis haben sich mit 5.8% und Währungseffekte mit 0.5% positiv auf das Umsatzwachstum ausgewirkt.

Jahresrechnung erstmals nach Swiss GAAP FER
Für die Jahresrechnung 2017 wurde erstmals anstelle von IFRS der Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER angewendet. Dieser Standard ist für die SFS Group zweckmässiger als IFRS.

Auch nach der Umstellung auf Swiss GAAP FER und der damit verbundenen Verkürzung der Bilanz erreicht der Eigenkapitalanteil per 31.12.2017 hohe 71.6% (31.12.2017 nach IFRS: 80.1%). Damit bleiben die solide finanzielle Stabilität und der unternehmerische Freiheitsgrad vollumfänglich gewahrt.

20180309 Tabelle Erfolgsrechnung DE

Betriebsgewinn gesteigert
Der normalisierte Betriebsgewinn (EBITA) konnte um 10.7% auf CHF 235.8 Mio. gesteigert werden. Die normalisierte EBITA-Marge erreichte ein attraktives Niveau von 14.4% (Vorjahr 14.8%) vom Nettoumsatz. Dies obwohl ausserordentlich hohe Vorleistungen für die Realisierung anspruchsvoller Neuprojekte getätigt wurden. Im Weiteren setzt SFS wichtige Veränderungsprojekte im Segment Fastening Systems um, deren Kosteneinsparungen erst in den Folgejahren wirksam werden. Preisanpassungen aufgrund der raschen Aufwertung des Euro konnten nur mit Verzögerung im Markt weitergegeben werden. Die hohe Dynamik und Projekttätigkeit spiegeln sich in den hohen Investitionen in Sachanlagen und Software von CHF 132.8 Mio. (Vorjahr CHF 84.6 Mio.) wider. Der Unternehmensgewinn betrug inklusive der Effekte aus den Gebäudeverkäufen CHF 159.1 Mio. (Vorjahr CHF 124.8 Mio.), was einer Steigerung von 27.5% entspricht.

Breite Abstützung erreicht
Im Geschäftsjahr 2017 entwickelte sich der Umsatz in allen Regionen positiv. Der Umsatz in Amerika stieg durch die erfolgreiche Integration von Tegra Medical um 39.9% und belief sich auf CHF 281.4 Mio. Durch diese Akquisition hat sich der geografische Umsatzanteil in Amerika neu auf 17.2% (Vorjahr 14.0%) erhöht. Auch der Anteil der Medizinaltechnik am Gesamtumsatz stieg markant von 1.9% auf 6.4%. Damit wurde die breite Verankerung in Regionen und Endmärkten deutlich verbessert.

20180309 Tabelle EC DE
| 1: bei konstanten Währungskursen und gleichem Konsolidierungskreis | 2: Rendite (EBITA) der betrieblichen Nettoaktiven (angepasst um die Akquisition Tegra Medical im 2016) | 3: Rendite (EBITA) des durchschnittlich eingesetzten Betriebskapitals ohne immaterielles Anlagevermögen | SGF = Swiss GAAP FER

Das Segment Engineered Components erreichte dank der Erstkonsolidierung von Tegra Medical und der hohen Wachstumsdynamik der Divisionen Automotive und Electronics einen Umsatz von CHF 925.8 Mio. (+20.5% gegenüber Vorjahr). Die EBITA-Marge lag mit 19.8% (Vorjahr: 21.2%) erneut auf einem sehr attraktiven Niveau, obwohl Vorleistungen im Zusammenhang mit der Realisierung von Neuprojekten und kundenseitig bedingte Projektverzögerungen die Ertragskraft belasteten.

20180309 Tabelle FS DE
| 1: bei konstanten Währungskursen und gleichem Konsolidierungskreis | 2: Rendite (EBITA) der betrieblichen Nettoaktiven (angepasst um die Akquisition Tegra Medical im 2016) | 3: Rendite (EBITA) des durchschnittlich eingesetzten Betriebskapitals ohne immaterielles Anlagevermögen | SGF = Swiss GAAP FER

Das Segment Fastening Systems setzte die gute Wachstumsdynamik des ersten Semesters im zweiten Halbjahr fort. Der Umsatz weitete sich im Vergleich zum Vorjahr um 8.0% auf CHF 384.0 Mio. aus. Die EBITA Marge nahm, aufgrund erhöhter Kosten im Zusammenhang mit initiierten Veränderungsprojekten, auf 7.7% (Vorjahr 9.0%) ab.

20180309 Tabelle DL DE
| 1: bei konstanten Währungskursen und gleichem Konsolidierungskreis | 2: Rendite (EBITA) der betrieblichen Nettoaktiven (angepasst um die Akquisition Tegra Medical im 2016) | 3: Rendite (EBITA) des durchschnittlich eingesetzten Betriebskapitals ohne immaterielles Anlagevermögen | SGF = Swiss GAAP FER

Das Segment Distribution & Logistics festigte seine Marktposition insbesondere durch die Gewinnung von Neukunden und realisierte ein solides Wachstum von 3.2% auf CHF 322.9 Mio. Das Segment erreichte eine EBITA-Marge von 9.1%. Unter Ausklammerung von Einmaleffekten verharrte die Ertragskraft mit 6.9% EBITA-Marge knapp unter dem Vorjahresniveau von 7.2%. Rasch gestiegene Einkaufskosten haben die Profitabilität temporär belastet.

Auszahlung an die Aktionäre
Aufgrund der robusten Ertragslage und der positiven Aussichten für die weitere Geschäftsentwicklung beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Ausschüttung von CHF 1.90 pro Aktie (Vorjahr CHF 1.75) aus Kapitaleinlagereserven. Die Auszahlung ist für natürliche Personen mit Steuersitz in der Schweiz frei von Verrechnungs- und Einkommenssteuern.

Ausblick in das Geschäftsjahr 2018
Unser Fokus gilt in diesem Jahr der Stärkung der Position bei bestehenden Kunden sowie dem selektiven Ausbau unserer Kundenbasis. Zudem wollen wir neue Applikationen erschliessen, wichtige Neuprojekte lancieren und die Synergien aus Veränderungsprojekten innerhalb der SFS Group verstärkt nutzen. Ende dieses Jahres sollte ebenfalls die Schärfung der Produktionsprofile des Segments Fastening Systems abgeschlossen sein.

Unter Annahme gleichbleibender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erwarten wir für 2018 eine Umsatzsteigerung um 5–7% und eine Verbesserung der EBIT-Marge gegenüber dem Geschäftsjahr 2017.

Dokumente zum Geschäftsjahr 2017
Den Voll- und Kurzbericht sowie die Präsentation über das Geschäftsjahr 2017 finden Sie unter www.sfs.biz/investoren

Den Online-Bericht finden Sie unter annualreport.sfs.biz

Wenn Sie am Webcast um 11 Uhr teilnehmen möchten, folgen Sie bitte diesem Link

und wählen Sie die folgende Rufnummern 10-15 Minuten vor Beginn des Webcasts:

Schweiz / Europa +41 (0) 58 310 50 00

Deutschland +49 (0) 69 505 0 0082

Frankreich +33 (0)1 7091 8706

Vereinigtes Königreich +44 (0) 207 107 0613

Vereinigte Staaten von Amerika +1 (1) 631 570 56 13

SFS Aktionäre genehmigen alle Anträge an der GV

News – 26. April 2018

725 Aktionäre waren an der 25. Generalversammlung der SFS Group AG, die gestern stattfand, anwesend. Sie vertraten 81.9% der Stimmen. Alle Anträge des Verwaltungsrats wurden mit grosser Mehrheit genehmigt.

Der Präsident des Verwaltungsrats, Heinrich Spoerry, begrüsste am 25. April 2018, 729 Aktionäre zur 25. Generalversammlung (GV) der SFS Group AG in der Sportanlage Aegeten in Widnau (Schweiz). Sie vertraten 30'711'980 der Aktien, was 81.9% des Aktienkapitals entspricht.

Dynamisches Geschäftsjahr
In seiner kurzen Ansprache blickte Heinrich Spoerry auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Die SFS Group erzielte ein dynamisches Umsatzwachstum. Mit der Integration von Tegra Medical wurde die Positionierung in der Medizinaltechnik und in Amerika deutlich verbessert. Jens Breu, CEO der SFS Group, informierte insbesondere über Projekte, die für das zukünftige Wachstum von SFS sorgen werden. Rolf Frei, CFO der SFS Group, kommentierte ausgewählte finanzielle Aspekte des Geschäftsjahres 2017.

Alle Anträge genehmigt
Im statutarischen Teil der Versammlung genehmigten die Aktionäre den Lagebericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung. Alle Mitglieder des Verwaltungsrats wurden in ihren bisherigen Funktionen bestätigt und die Vergütung der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung wurde genehmigt. Den beiden Gremien Verwaltungsrat und Konzernleitung haben die Aktionäre Entlastung erteilt.

Ebenfalls wurden der unabhängige Stimmrechtsvertreter, bürki bolt németh Rechtsanwälte in Heerbrugg, und die Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG in St. Gallen wiedergewählt.

Auszahlung an die Aktionäre
Die Aktionäre haben der Ausschüttung von CHF 1.90 je Namenaktie aus gesetzlicher Kapitaleinlagereserve zugestimmt. Damit erhöhte sich die Ausschüttung um 8.6% gegenüber Vorjahr (CHF 1.75).

SFS erhöht Beteiligung an HECO auf 51%

News – 17. Mai 2018

SFS vertieft die strategische Partnerschaft mit HECO, einem führenden deutschen Hersteller von Befestigungstechnik im konstruktiven Holzbau, und erhöht ihre Beteiligung auf 51%.

Im August 2015 haben HECO (Ludwig Hettich GmbH & Co. KG) und SFS vereinbart, eine enge strategische Partnerschaft einzugehen. SFS erwarb damals eine Minderheitsbeteiligung von 30% an HECO. Beide Unternehmen sind im Bereich des konstruktiven Holzbaus tätig und im Markt für hohe Qualität und innovative Produkte bekannt. Durch das Zusammenbringen der weitgehend komplementären Sortimente können die Kunden umfassender bedient werden. Dank der engen Zusammenarbeit werden operative Synergien in der Herstellung genutzt und die Marktstellung und Wettbewerbsfähigkeit der beiden Unternehmen weiter gesteigert.

Stärkung der strategischen Partnerschaft
Die seit über zwei Jahren bestehende Partnerschaft wird von beiden Unternehmen sehr positiv beurteilt. Die Vorteile sowohl auf der Verkaufs- als auch auf der Produktionsseite werden zunehmend sichtbar.

Im Sinne der weiteren strategischen Stärkung der Partnerschaft, erhöht SFS per 1. Juli 2018 ihre Beteiligung an HECO auf 51%. Dadurch können die bestehenden Wachstums- und Synergiepotenziale sowie Kompetenzen beider Unternehmen noch gezielter genutzt werden. Durch die Übernahme der Mehrheit an HECO wird sich die angestrebte Leistungssteigerung im Verbund der SFS Group weiter positiv auf die Beschäftigung und Weiterentwicklung der verschiedenen HECO-Standorte auswirken. HECO erzielte im 2017 einen Jahresumsatz von rund Euro 41 Mio. und beschäftigte 322 Mitarbeitende (Ende 2017). Das Unternehemen wird ab 1. Juli 2018 den Konsolidierungskreis der SFS Group erweitern.

SFS regelt Nachfolge im Segment Distribution & Logistics

News – 28. Juni 2018

Iso Raunjak, aktuell Leiter des Bereichs Zentrale Logistik, übernimmt per 1. Januar 2020 die Leitung des Segments Distribution & Logistics von Josef Zünd, der nach 49 erfolgreichen Jahren bei SFS im März 2020 in Pension gehen wird.

Im Sinne einer frühzeitigen Planung hat der Verwaltungsrat, Iso Raunjak zum Nachfolger von Josef Zünd als Segmentleiter von Distribution & Logistics (D&L) bestimmt. Die SFS Group greift mit Iso Raunjak auf einen sehr erfahrenen und langfristig orientierten SFS Kadermann zurück, welcher seinen Werdegang im Jahre 1992 bei SFS begann. In der Funktion als Leiter des Segments D&L wird Iso Rauniak per 1. Januar 2020 auch Mitglied des Group Executive Boards der SFS Group AG werden.

Josef Zünd prägte in den vergangen 20 Jahren als Leiter des Segments D&L dessen Positionierung und Weiterentwicklung massgeblich. Bis zu seiner Pensionierung wird Josef Zünd die Leitung von D&L beibehalten und in enger Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger die Strategie und Organisation des Segments abstimmen.

Verwaltungsrat und Konzernleitung bedanken sich an dieser Stelle bereits heute bei Josef Zünd für seine hoch verdiente und unermüdliche Leistung bei der Weiterentwicklung der D&L Geschäftstätigkeiten während insgesamt 49 Jahren.

SFS setzte gute Wachstumsdynamik fort

News – 20. Juli 2018

Im ersten Semester 2018 hat SFS die gute Wachstumsdynamik fortgeführt und ihre Marktpositionen weiter ausgebaut. Gegenüber dem normalisierten Vorjahr wuchs der Betriebserfolg um 4.6%. Hohe Zukunftsaufwendungen, strukturelle Anpassungen und gestiegene Rohmaterialkosten belasteten im ersten Halbjahr den Betriebserfolg.

SFS ist es im ersten Semester 2018 gelungen, die Wachstumsdynamik des Vorjahres weiterzuführen. Der Umsatz erreichte CHF 855.9 Mio., was einer Steigerung von 9.9% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Organisch erarbeitete SFS ein Wachstum von 7.1%, welches in Bezug auf Branchen und Regionen breit abgestützt war und von allen Segmenten getragen wurde. Währungseffekte und Veränderungen im Konsolidierungskreis trugen 2.8% zum Umsatzwachstum bei.

20180720 Tabelle Konzernumsatz DE

Ertragskraft weiterhin von operativen Sondereffekten beeinflusst
Trotz wichtiger Fortschritte beeinflussten die operativen Sondereffekte, wie im Geschäftsbericht 2017 in Aussicht gestellt, die Ertragskraft auch im ersten Semester 2018. Zu den operativen Sondereffekten gehörten die stark gestiegenen Materialkosten, welche erst verzögert weitergereicht werden konnten, die hohen Vorleistungen für zukünftige Wachstumsprojekte und die zusätzlichen Aufwände, die aus der Realisierung der Projekte zur Schärfung der Produktionsprofile resultierten. Vor diesem Hintergrund erreichte der EBIT CHF 116.0 Mio., was einer EBIT Marge von 13.6% entspricht (Vorjahresperiode 10.4%; normalisiert 14.2%). Während das zweite Semester im Geschäftsjahr 2017 schwach ausfiel und von den genannten Sondereffekten belastet wurde, erwartet SFS in diesem Jahr eine gegensätzliche Bewegung. Im weiteren Jahresverlauf rechnet SFS aufgrund der eingeleiteten Massnahmen, der erwarteten Saisonalität sowie der Weitergabe der Preiserhöhungen mit einer deutlichen Verbesserung des Betriebserfolgs.

Der Reingewinn betrug CHF 88.9 Mio. oder 10.4% des Nettoumsatzes.

Hohe Investitionen in zukünftiges Wachstum
Die Investitionen in Sachanlagen und Software betrugen CHF 69.5 Mio., was einer Steigerung von 44.0% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Der grösste Teil der Investitionen, 75.9%, floss in das Segment Engineered Components, welches auch die höchste Kapitalrentabilität ausweist.

Die hohe Investitionstätigkeit, ausgelöst durch wichtige Kundenprojekte wird auch im zweiten Semester anhalten. SFS erwartet für das gesamte Geschäftsjahr 2018 Investitionen von mehr als 8.5% des Nettoumsatzes.

Unternehmerische Freiheit dank robuster Bilanz
Die Bilanz zeigt ein gewohnt robustes Bild. Der Eigenkapitalanteil lag bei 71.1% (31.12.2017: 71.6%). Die Nettoverschuldung betrug CHF -0.4 Mio.

Segment Engineered Components: Fortgesetzte Wachstumsdynamik
Die gesunde Wachstumsdynamik aus dem Vorjahr wurde auch im ersten Halbjahr 2018 fortgesetzt. Das organische Wachstum betrug 7.6%. Unterstützt von positiven Währungseffekten resultierte ein Umsatz von CHF 473.2 Mio., was einer Steigerung von 10.5% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Wichtigste Wachstumstreiber waren, wie in 2017, die Divisionen Automotive und Electronics.

Die Ertragskraft von Engineered Components war im ersten Halbjahr 2018 von andauernd hohen Vorleistungen für zukünftige Wachstumsprojekte sowie gestiegenen Rohmaterialkosten beeinträchtigt. Der EBIT erreichte CHF 83.9 Mio. oder 17.6% des Nettoumsatzes (Vorjahresperiode 12.7%, normalisiert 19.6%). Durch die Weitergabe der Kostensteigerung an die Kunden, welche sich als zäh erwiesen hat, und die Lancierung neuer Produkte erwartet SFS für das zweite Halbjahr 2018 eine Erholung der Profitabilität.

Segment Fastening Systems: Wachstum dank Innovation
Die Umsatzdynamik aus dem Geschäftsjahr 2017 wurde im laufenden Jahr erfolgreich fortgesetzt. Der Umsatz lag mit CHF 213.0 Mio. um 12.0% über der Vorjahresperiode. Das organische Wachstum betrug 6.9%. In einem gesunden Marktumfeld hat Fastening Systems dank überzeugender Produkte und Leistungen seine Marktstellung weiter ausgebaut. Das Wachstum wurde von beiden Divisionen getragen und war jeweils breit abgestützt.

Dank guter operativer Fortschritte übertraf die Ertragskraft im ersten Halbjahr 2018 mit einem EBIT von CHF 20.7 Mio. das Vorjahresniveau um 12.2%. Die EBIT-Marge erreichte 9.4% (Vorjahr 9.3%) Für das zweite Semester 2018 erwartet SFS sowohl in Bezug auf Umsatz als auch Ertrag eine positive Entwicklung.

Dank der Erhöhung der Beteiligung an HECO auf 51% können die bestehenden Wachstums- und Synergiepotenziale sowie Kompetenzen beider Unternehmen noch gezielter genutzt werden. HECO ist seit 1. Juli 2018 Teil des Konsolidierungskreises der SFS Group.

Segment Distribution & Logistics: Beschleunigtes Umsatzwachstum
Das Segment Distribution & Logistics (D&L) erreichte eine Beschleunigung des Wachstums gegenüber 2017. Der Umsatz erreichte CHF 169.7 Mio., was einer Steigerung von 5.9% im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht.

Die Fokussierung des Leistungsspektrums in verschiedenen Bereichen von D&L hat die Berichtsperiode geprägt. Dazu zählen die Lancierung des neuen eShops, die Stärkung des Angebots für den Fach- und Grosshandel sowie der Verkauf der Sicherheitstechnik im Bereich Beschläge.

Die starke Erhöhung der Einkaufskosten beeinflusste das Ergebnis von D&L auch im 2018. Die Weitergabe der Preissteigerungen in der Lieferkette ist zeitverzögert erfolgt und erwies sich als anspruchsvoll. Der Betriebserfolg übertrifft mit CHF 12.4 Mio. dennoch das Vorjahr um 9.2%. Die EBIT-Marge erreichte 7.2% (Vorjahr 7.0%). Im zweiten Halbjahr 2018 erwartet SFS eine positive Entwicklung.

Im Sinne einer frühzeitigen Planung hat der Verwaltungsrat Iso Raunjak zum Nachfolger von Josef Zünd als Segmentleiter von D&L ernannt. Mit der Übernahme der Funktion als Leiter des Segments D&L wird Iso Raunjak gleichzeitig per 1. Januar 2020 auch Mitglied des Group Executive Boards der SFS Group AG werden.

Positive Entwicklung erwartet
Für das zweite Semester erwartet SFS, unter Annahme gleicher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, eine Fortführung des Umsatzwachstums und für das Gesamtjahr eine Steigerung des Umsatzes um 7 - 9%. Infolge abnehmender Wirkung der erwähnten operativen Sondereffekte und der saisonal stärkeren zweiten Jahreshälfte rechnet SFS mit einer Steigerung des Betriebserfolgs und bestätigt die Zielsetzung einer EBIT-Marge von über 14.3% für das Geschäftsjahr 2018.

Den Halbjahresbericht 2018 finden Sie unter: www.sfs.biz/Investoren