SFS beweist Resilienz im Geschäftsjahr 2025
Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR – 6. März 2026
Die Endmärkte zeichneten sich im Jahr 2025 durch grosse Unsicherheit und zurückhaltende Investitionsbereitschaft aus. Der erzielte Umsatz von CHF 3’056.6 Mio. und eine normalisierte EBIT-Marge von 12.2% sind das Resultat der breiten Aufstellung über verschiedene Endmärkte und Regionen sowie des ausserordentlichen Engagements der Mitarbeitenden. Dieses trug auch massgeblich zu den wesentlichen Fortschritten im Bereich Nachhaltigkeit bei.
Das Geschäftsjahr 2025 war vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktumfelds erneut intensiv. Die Unsicherheit in den Endmärkten blieb hoch und die zurückhaltende Investitionsbereitschaft dämpfte die Marktdynamik weiterhin. Besonders in der Automobilindustrie und der industriellen Fertigung in Europa bestehen Überkapazitäten und dadurch eine reduzierte Nachfrage.
Dank der breiten Aufstellung über verschiedene Endmärkte und Regionen sowie den umgesetzten Massnahmen zur Steigerung der Profitabilität konnte die SFS Group die finanziellen Ziele erreichen. Die in den vergangenen Jahren getätigten grossen Investitionen zeigten weiterhin die geplante Wirkung und trugen entscheidend zum Gesamtergebnis bei. Mit der «Local-for-Local»-Strategie werden Chancen aus veränderten Rahmenbedingungen konsequent genutzt.
SFS erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von CHF 3’056.6 Mio. und realisierte ein Wachstum von 0.6%. Währungseffekte reduzierten das Umsatzwachstum um –2.9%. Das organische Wachstum belief sich auf 2.9%.
Solide finanzielle Basis
Die teilweise tiefe Kapazitätsauslastung und Einmaleffekte aus der Anpassung des Produktions- und Vertriebsnetzwerks wirkten sich auf den Ertrag aus. Um diese Einmaleffekte bereinigt resultierte ein normalisierter Betriebserfolg (EBIT) von CHF 371.0 Mio., was einer normalisierten EBIT-Marge von 12.2% entspricht (Vj. 11.6%). Der Betriebserfolg (EBIT) inklusive Einmaleffekte sank auf CHF 324.3 Mio. (Vj. CHF 350.2 Mio.) bei einer EBIT-Marge von 10.6% (Vj. 11.6%).
Nachhaltigkeit ist eine Priorität
Die SFS Group trieb die Umsetzung ihrer Klimastrategie erfolgreich voran. Die Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 konnten gegenüber dem Vorjahr um –9.9% reduziert werden. Im Vergleich zum Basisjahr 2020 entspricht dies einer Reduktion von –77.1% im Verhältnis zum Nettoumsatz. Auch die Scope-3-Emissionen verzeichneten einen leichten Rückgang. Der Anteil erneuerbarer Elektrizität übertraf das Zwischenziel für 2025 mit 81.5% deutlich. Die Unfallrate konnte auf 2.9 Unfälle pro Million Arbeitsstunden gesenkt werden (Vj. 4.2). Mithilfe von Risikoanalysen, dem Nachhaltigkeitsmonitoring und dem verpflichtenden Verhaltenskodex für Lieferanten reduzierte die SFS Group die Anzahl potenziell kritischer Lieferanten auf 249 (Vj. 621) und erhöhte die Transparenz in der Wertschöpfungskette.