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Gelebte Vielfalt Diversity@SFS

«Diversity» oder «Diversität» befasst sich mit der Überwindung aller Unterschiede zwischen Menschen: Der äusserlich erkennbaren aber auch der subjektiv wahrgenommenen Unterschiede. Dazu gehören Geschlecht, Ethnie, Religion oder auch Alter und persönlicher Lebensstil. Ein integriertes Diversity-Management kann dabei nicht nur zu einer positiveren Gesamtatmosphäre im Unternehmen beitragen sondern stellt vielmehr ein Erfolgsfaktor dar. Bei SFS, dessen Vielfalt sich bereits in seiner international ausgerichteten Konzernstruktur widerspiegelt, findet man auch in den einzelnen Gesellschaften und innerhalb der Teams viele Beispiele, in denen unterschiedlichste Menschen miteinander arbeiten und von der gelebten Vielfalt profitieren.

Added Value


  • Fördert positive Unternehmensatmosphäre
  • Gelebte Vielfalt als Erfolgsfaktor
  • Neue Perspektiven dank unterschiedlicher Sichtweisen
Gruppenfoto Roof&Cladd
Team Roofing & Cladding der Division Construction

Ein Team, sechs Nationen

Das Team Roofing & Cladding, beschäftigt am Standort in Heerbrugg (Schweiz) besteht derzeit aus sieben Mitgliedern, die sechs Nationalitäten abdecken. Neben der Schweiz, Österreich und Liechtenstein, sind in diesem Team der Division Construction Kamerun, Kosovo und Taiwan durch je einen Mitarbeitenden vertreten.

Der Teamleiter, Martin Rüdisühli aus Liechtenstein, hat bei der Zusammensetzung seines Teams bewusst auf grösstmögliche Diversität gesetzt und sieht darin nur Vorteile. In dem internationalen Umfeld, in welchem SFS sich bewegt, sei es unerlässlich, einen weiten Horizont zu haben und anderen Kulturen und Denkweisen mit Offenheit zu begegnen.

Neue Perspektiven dank verschiedenen Sichtweisen

Die Internationalität von Roofing & Cladding wird durch die Diversität der vertretenen Fachrichtungen noch verstärkt. Die sieben Teammitglieder sind entweder Techniker, Praktiker, Entwickler, Marketingspezialisten oder Fachleute aus dem Verkauf. «Das sind die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches, internationales Produktmanagement und ermöglicht es uns, den Geschäftspartnern und Kunden authentisch und kompetent gegenüberzutreten», meint der Teamleiter. Der Austausch im Team sei sehr bereichernd und die verschiedenen Sichtweisen der Kollegen eröffnen nicht selten neue Perspektiven.

Konfliktlösung durch offene Kommunikation

Wenn es mal zu Konflikten oder kleineren Spannungen kommt, werden diese durch die gewohnt offene Kommunikation gelöst. Sprachlich bedingte Missverständnisse kommen teamintern hingegen häufiger vor: Falsch verstandene Ausdrücke bescheren dem Team aber nichts anderes als «kollektive Lachanfälle», die das gute Arbeitsklima im Team nur noch verstärken.

Nina Spirig
Nina Spirig, Konstrukteurin in Heerbrugg (CH)

Frauen in einem von Männern dominierten Beruf

Ein weiteres Beispiel für die gelebte Diversität bei SFS sind Frauen, die in einem von Männern dominierten Berufsumfeld tätig sind. Dazu gehören zum Beispiel Diana Scholefield, Geschäftsführerin der SFS Group Fastening Technology Ltd., Division Riveting in Keighley, Grossbritannien und Nina Spirig, Konstrukteurin Technik Kaltumformung bei SFS am Hauptsitz in Heerbrugg, Schweiz.

Geschlecht ist (nicht) entscheidend

Aufgrund ihrer besonderen mathematischen und analytischen Fähigkeiten hat sich Nina schon früh für eine technische Karriere entschieden und bei SFS das geeignete Umfeld dafür gefunden. Nina berichtet, es habe in der Vergangenheit vereinzelt Situationen gegeben, in denen Kunden Vorurteile gegenüber einer weiblichen Konstrukteurin hatten: «Es ist dann schon mal vorgekommen, dass eine Zweitmeinung eines männlichen Kollegen eingeholt wurde, aber das passiert heutzutage glücklicherweise kaum noch», erzählt sie. Mit ihren vorrangig männlichen Kollegen versteht sich Nina sehr gut und schätzt vor allem deren direkte und unkomplizierte Art. Die Konstrukteurin ist ausserdem der Meinung, man könne sich in einem divers zusammengesetzten Team besser ergänzen und entfalten.

Diana Scholefield
Diana Scholefield, Division Riveting

Von der Ingenieurin zur Standortleiterin

Nachdem Diana ihren Abschluss in Maschinenbau absolviert hatte, begann sie ihre Karriere bei GESIPA® als Projektingenieurin. Anfänglich war es für Diana eine Herausforderung, weiblich zu sein, da das Ingenieurwesen traditionell ein von Männern dominiertes Umfeld ist. «Sobald du dich jedoch bewiesen hast, wirst du akzeptiert», sagt sie.

Heute leitet sie die SFS Marktorganisation am Standort Keighley (Grossbritannien). Innerhalb des Divisionsleitungsteams Riveting ist Diana derzeit die einzige Frau. Sie fühlt sich jedoch immer respektiert und gleich behandelt, da sich dieses Team ganz auf die geschäftlichen Herausforderungen konzentriert. Ausserdem ist sie, ähnlich wie Nina, davon überzeugt, dass ein Team «runder» ist wenn es sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder hat, die dem Team unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften verleihen.

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